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Verlag Traugott Bautz
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HENRY, Michel, * 10.1. 1922 in Haiphong in Vietnam (als Sohn eines Marinekommandanten) † 3.7. 2002 in Albi, ist einer der bedeutendsten Vertreter des neueren, von der phänomenologischen Tradition ausgehenden Denkens in Frankreich. Henry, der auch als Autor von drei Romanen in Erscheinung trat, gilt als Begründer einer materialen bzw. nicht-intentionalen Phänomenologie, der so genannten "radikalen Lebensphänomenologie". Indem er die Offenbarung des unsichtbaren Lebens in seiner rein phänomenologischen Materie, die er in Anlehnung an das Johannesevangelium (" ... und das Wort ist Fleisch geworden ...", Joh 1,14) als "Fleisch" bezeichnet, als ursprüngliche, von der klassischen Phänomenologie in diesem Sinne verkannte Gegebenheit aufweist, löste Henry in Frankreich eine Debatte über die Legitimität einer "theologischen Kehre" in der Phänomenologie und Philosophie aus (vgl. dazu Domique Janicaud, "Le tournant théologique de la phénomélogie française", Paris 1991, 57ff.). - Michel Henry studierte Philosophie in Lille, am Pariser Lucée Henry IV. sowie an der Sorbonne, wo er mit einer Arbeit zum Thema "Le bonheur de Spinoza" (Das Glück Spinozas) den Magistertitel erwarb. Am zweiten Weltkrieg nahm er in den Reihen der französischen Widerstandsbewegung teil. Im Jahr 1945 legte Henry die höchste Staatsprüfung (Agregation) für Philosophie ab. Nach Forschungsjahren am Centre National de Recherches Scientifiques in Paris, Unterrichtstätigkeiten im Ausland und in Frankreich wurde ihm der Titel des Doktors der Philosophie verliehen. Henry wurde dann zunächst Privatdozent und später Lehrstuhlinhaber an der Fakultät für Philosophie der Paul-Valery-Universität in Montpellier. Es folgten Rufe an die Universitäten Osaka in Japan und Ottawa in Kanada. 1963 erschien sein Hauptwerk "L'essence de la manifestation" (Das Wesen der Erscheinung). Darin legte Henry in Auseinandersetzung mit der abendländischen ontologischen Tradition und der Husserlschen Phänomenologie die Grundlagen für die von ihm erarbeitete und bis in seine letzte, im Jahr 2000 noch selbst veröffentlichte Monographie "Incarnation. Une philosophie de la chair" (Inkarnation. Eine Philosophie des Fleisches) vertiefte materiale Phänomenologie. Es kennzeichnet das Lebenswerk des Franzosen, daß es ausgehend von der radikalen Phänomenologie des Lebens eine Reihe wissenschaftlicher und kultureller Bereiche ganz und gar neu überdenkt. So legte Henry im Jahr 1973 mit seiner zweibändigen Marx-Monographie ein Werk vor, welches die Probleme des Politischen und der Wirtschaft seitens der Lebensphänomenologie derart beleuchtet, daß die Bedeutung der subjektiven Arbeit innerhalb des Produktionsprozesses wieder in ihrem angemessenen Licht erscheint. 1985 verfaßte Henry aus der Sicht seines philosophischen Ansatzes eine "Genealogie der Psychoanalyse" und zwei Jahre später, 1987, eine umfaßende Kulturkritik unter dem Titel "La Barbarie" (Die Barbarei). Seine 1997 geschriebene "Gotteslehre" ist in der phänomenologischen Literatur bislang einzigartig, da sie nicht als regionale Phänomenologie konzipiert wurde, sondern auf der Grundlage eines radikalisierten phänomenologischen Offenbarungsbegriffs. Michel Henry starb am 3. Juli 2002 im südfranzösischen Albi, in dessen Nähe er auch seine letzte Ruhestätte fand. - Nach den Worten von Bernhard Waldenfels begnügt sich Michel Henry in seiner Philosophie "mit einigen wenigen Grundeinsichten, verfolgt sie aber mit einer solch schroffen Unerbittlichkeit und Hartnäckigkeit, daß sie sich in Sprengsätze verwandeln." (Phänomenologie in Frankreich. Frankfurt/M. 1987, S. 349f.). Genau genommen handelt es sich im Werk Henrys sogar um eine einzige tragende Grundeineinsicht: "Bevor" jenes Bewußtsein, von dem auch Edmund Husserl sprach, sich auf einen intentionalen Gegenstand der Welt beziehen kann, so Henrys Einsicht, muß dieses in einem ersten, reinen Erscheinen sich selbst offenbar werden. Henry spricht diesbezüglich von einer "Duplizität des Erscheinens". Dabei ist die Priorität des Selbst- bzw. Lebenserscheinens vor dem Welterscheinen keinesfalls in einem temporalen Sinne zu verstehen. Das Erscheinen im Leben ist gleichsam die permanente Bedingung, ohne welche jede Intention, jede "Schau selbst in die Nacht versinkt und nichts mehr ist." (vgl. Michel Henry, Inkarnation. Eine Philosophie des Fleisches. Freiburg/München 2002, S. 66). Das, worin sich das Leben offenbart, seine rein phänomenologische Materie, heißt bei Henry "Fleisch" (chaire). Er verwendet diesen in der neueren französischen Philosophie als Äquivalent des Leibbegriffs gebräuchlichen Begriff entschieden anders als etwa der späte Maurice Merleau-Ponty, dessen Rede vom "Fleisch der Welt" in Phänomenologie weithin bekannt ist (vgl. Merleau Ponty, Das Sichtbare und das Unsichtbare. München 1994, S.176). Merleau-Ponty meint damit ein unhintergehbares "Zur-Welt-Sein" der leiblichen Gegebenheit. Für Henry hingegen ist das Fleisch jenes ursprüngliche Vermögen, welches die Subjektivität erst in die Lage versetzt, sich auf einen jeglichen Gegenstand der Welt hin zu transzendieren (Henry erhält dabei wesentliche Impulse von der Philosophie des Leibes bei Maine de Biran). Das Fleisch ist somit nach Henry der "Ort" einer affektiven Selbstoffenbarung des absoluten Lebens. Die Erfahrung der Inkarnation, die Gewißheit der pathischen Selbstgegebenheit ("autodonation") des rein phänomenologischen Lebens in einem Fleisch verbindet alle Lebendigen durch das Mitpathos des einen Lebens in einer Gemeinschaft, die Michel Henry in Anlehnung an Paulus auch als "mystischen Leib Christi" bezeichnet (vgl. dazu bes. Michel Henry, Phénoménologie marérielle. Paris 1990, S. 160-179).
Werke (philosophische Monographien): Le Bonheur de Spinoza (Magisterarbeit). Später: Paris, Presses Universitaires de France 2003; L'essence de la manifestation, Paris, Presses Universitaires de France, 1963 (2. Aufl in einem Bd. 1990), engl. "The Essence of Manifestation". Übers. von G. Etzkorn, Den Haag: Nijhoff 1973; Philosophie et phénoménologie du corps. Essai sur l'ontologie biranienne, Paris: Presses Universitaires de France 1965, engl. "Philosophy and phenomenology of the Body". Übers. von G. Etzkorn, Den Haag: Nijhoff 1975; Généalogie de la psychanalyse: le commencement perdu, Paris: Presses Universitaires de France 1985, z. T. in: Affekt und Subjektivität. Lebensphänomenologische Beiträge zur Psychologie des Menschen. Ausgew., übers. und hrsg. von R. Kühn, Freiburg/München: Alber 2005; Marx. 2 vol. 1: Une philosophie de la réalité. 2: Une philosophie de l'économie. Paris: Gallimard 1976, engl. "Marx. A Philosophy of human being". Übers. von K. McLaughlin, Bloomington: Indiana: University Press 1983; La barbarie, Paris: Grasset, 1987, dt. Die Barbarei. Eine phänomenologische Kulturkritik. Übers. von R. Kühn und I. Thireau, Freiburg / München: Alber 1994; Voir l'invisible. Sur Kandinsky, Paris: Éd. Bourin-Julliard 1988; Phénoménologie matérielle, Paris: Presses Universitaires de France 1990, z. T. dt. in: Radikale Lebensphänomenologie. Ausgewählte Studien zur Phänomenologie. Mit einem Vorwort von J.-L. Marion. Übers. von R. Kühn, Freiburg / München: Alber, 1992, sowie in: Affekt und Subjektivität, a.a.O., 140-162; Du communisme au capitalisme. Théorie d'une catastrophe. Paris: Jacob 1990; "C'est Moi la Verité". Pour une philosophie du christianisme. Paris: Éd du Seuil 1996; dt. "Ich bin die Wahrheit". Für eine Philosophie des Christentums. Übers. von R. Kühn, Freiburg / München: Alber 1997, 2. Aufl.1999; Incarnation. Une philosophie de la chair. Paris : Éd. du Seuil 2000, dt. Inkarnation. Eine Philosophie des Fleisches. Übers. von R. Kühn, Freiburg / München: Alber 2002; posthume Veröffentlichungen: Paroles du Christ. Paris: Éd du Seuil 2002. Autodonation. Entriens et conférences. Paris / Montpellier: Beauchesne 2003. Phénoménologie de la vie (Ecrits). Bd. I : De la phénoménologie. Bd. II : De la subjektivité. Bd. III: De l'art et du politique. Bd. VI: Ethique et religion. Paris PUF 2003-2004.
Werke (literarisch): Le jeune officier. Roman. Paris: Gallimard 1954; L'amour les yeux fermés. Roman. Paris: Gallimard 1976. Les fils du roi Roman. Paris: Gallimard 1981; La vérité est un cri. Théâtre. Paris: Radio-France 1982.
Werke (ausgewählte Artikel und Beiträge): Le bonheur chez Spinoza. Revue d'histoire de la Philosophie 39-41 (1944-1946), S 187-225; 67-100; Le concept d'âme a-t-il un sens? In: Revue philosophique de Louvain 64 (1966), 5-33; La critique de la religion et le concept de genre dans l'essence du christianisme, In: Rev. int. Philos. 26 (1972), 386-404; Le concept de l'être comme production In: Revue philosophique de Louvain 73 (1975), 79-107; La métamorphose de Daphné. In: Les Etudes Philosophique 3 (1977), 319-332; Qu'est-ce que cela que nous apellons la vie. In: Philosophiques (Montréal 1978), 133-150; Sur l'ego du cogito (Descartes). In: J.-L. Marion (Hrsg.), La passion de la raison. Hommage à Ferdinand Alquié. Paris: PUF 1983, 97-112; Dessiner la musique. Théorie pour l'art de Briesen, In: Le nouveau commence 61 (1985), 49-106; Schopenhauer et l'inconescient. In: J.-P. Bertrand (Hrsg.), Schopenhauer et la force du pessimisme. Monaco: Rocher 1988, 85-96; Théodicée dans la perspective d'une phénoménologie radicale. In: Archivio di filosofia 56. (1988), 383-393; La peinture abstaite et le cosmos du Kandinsky.In : Le nouveau commence 65 (1989), 87-52, dt. Die abstrakte Malerei und der Kosmos (Kandinsky). In: Radikale Lebensphänomenologie, a.a.O., 274-292; La citque du sujet. In: Cahiers Confrontation 20 (1989), 141-152; dt. Die Kritik des Subjekts. In: Affekt und Subjektivität, a.a.O., 33-50. Ce que la science ne sait pas. In: La Recherche 208 (1989), 22-26, dt. Was die Wissenschaft nicht kennt. In: Affekt und Subjektivität, a.a.O., 51-63; Acheminement vers la question de Dieu: preuve de être ou épreuve de la vie? In : Archivio della Filosofia 58 (1990), 521-531, dt. Hinführung zur Gottesfrage: Seinsbeweis oder Lebenserweis. In: Radikale Lebensphänomenologie, a.a.O., 251-273; Phénoménologie et psychoanalyse. In: P. Fedida / J. Schotte (Hrsg.), Psychiatrie et Existence Grenoble: Millon 1991, 101-115; dt. Phänomenologie und Psychoanalyse. In: Affekt und Subjektivität, a.a.O., 106-123; Sur la crise du marxisme. La mort à deux visages. In: Les Études philosophiques 1 (1992) 3-20; Parole et Religion. La parole de Dieu. In: J.-F. Coustine (Hrsg.), Phénoménologie et théologie, Paris: Critérion, 1992, 129-160. Das Geheimnis der letzten Werke. In: J. Hahl-Koch, Kandinsky, Stuttgart: Hatje 1993, 375-384; Phänomenologie des Lebens. In: Was heißt wirklich? Unsere Erkenntnis zwischen Wahrnehmung und Wissenschaft. Hrsg. von der Bayrischen Akademie der schönen Künste, München: Oreos 2000, 189-212. La signification ontologique de la critique de la connaissance chez Maître Eckhart. In: Voici Maître Eckhart. Textes et études réunis par Émile zum Brunn, Grenoble: Jérôme Millon 1994, 175-185; Phénomenologie non- intentionnelle: une tâche de la phénoménologie à venir. In: D. Janicaud (Hrsg.), L'internationalité en question. Entre phénoménologie et recherches cognitives. Paris:Vris 1995, 393-397, dt. Nicht intentionale Phenomenologie und Gegen-Reduktion. In: R. Kühn / M. Staudigl (Hrsg.), Epoché und Reduktion in der Phänomenologie. Würzburg 2003, 65-78; Le Christianisme: une approche phénoménologique? In: Annales de Philosophie 18 (1997), 3-17; L'incarnation dans une phenoménologie radicale. In : Archivo di Filosofia, 19 (1999), 19-26. La vie se révèle dans l'immanence radicale de son pur pathos. In: Le magazine littéraire 403, (2001); Signification du concept d'inconscient pour la connaissance de l'homme. In: Auto-donation. Entretiens et conférences Hrsg. von M. Uhl, Paris: Beauchesne 2004 (2. Aufl.), 87- 109.
Lit. (in Auswahl): Gabrielle Dufour-Kowalska, Une philosophie de la vie et de la praxis. Paris 1980; - Bernhard Waldenfels, Phänomenologie als Ontologie des Lebens (Michel Henry). In: Ders., Phänomenologie in Frankreich. Frankfurt/M., 349-355; - Dominique Janicaud, Le tournant théologique dans phénoménologie française. Paris: Eclat 1991, 57-73; - Rolf Kühn, Leiblichkeit als Lebendigkeit. Michel Henrys Lebensphänomenologie absoluter Subjektivität als Affektivität. Freiburg / München 1991; - Rolf Kühn, Einleitung: Die Philosophie Michel Henrys. In: Michel Henry (Hrsg.), Radikale Lebensphänomenologie. Ausgewählte Studien zur Phänomenologie. Freiburg / München: 1992, 17-62; - Rolf Kühn / Stefan Nowotny (Hrsg.), Michel Henry. Zur Selbsterprobung des Lebens und der Kultur. Freiburg/München 2002; - Rolf Kühn, Michel Henry. 10.01.1922 - 03.07.2002 (Nachruf). In: Phänomenologische Forschung (2002), 7-10; - Michael Staudigl, Die Grenze der Intentionalität. Zur Kritik der Phänomenalität nach Husserl: Würzburg: Könighausen & Neumann 2003; - Rolf Kühn, Innere Gewißheit und lebendiges Selbst Grundzüge der Lebensphänomenologie. Würzburg 2005; — E. Marini, Vita, corpo e affettività nella fenomenologia di M.H. Assisi 2005; — Marco A. Sorace, Avantgarde nach ihrem Ende. Von der Transformation der avantgardistischen Kunst des 20. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur theologischen Kunstkritik. In: Seele - Existenz - Leben. Hrsg. von G. Funke / R. Kühn, Bd. 7, München / Freiburg: Alber 2007.
Marco A. Sorace
Werkeergänzung:
2010
Christi Worte. Eine Phänomenologie d. Sprache u. Offenbarung. Übers. aus d. Franz. von Maurice de Coulon u. mit einem Nachw. von Rolf Kühn. Freiburg/Br. 2010.
Literaturergänzung:
2004
J. Hatem, Christ et intersubjectivité chez Marcel, Stein, Wojtyla et Henry, Paris: L'Harmattan 2004; -
2005
R. Welten, "From Marx to Christianity, and back. M. H.'s philosophy of reality";. In: International Journal in Philosophy and Theology Bijdragen 66 (2005), S. 415-431; -
2006
Michael O'Sullivan, M.H. Oxford 2006; - A. Vidalin, La parole de la vie: la phénoménologie de M. H. et l'intelligence chrétienne des Ecritures, Paris: Parole et silence 2006; - Jean Reaidy, Une relecture contemporaine de la naissance de Dieu dans l'ame par M.H., in: La naissance de Dieu fans l'ame chez Eckhart et Nicolas de Cues. Paris 2006, S. 159-181; - Jad Hatem, Théologie de l'oeuvre d'art mystique et messianique. Bruxelles 2006, S. 275-401; -
2007
Xavier Tilliette, M.H.: un cammino verso il Cristo, in: CivCatt 158.2007, S. 142-147; - Raphael Gély, Roles, action sociale et vie subjective. Recherches à partir de la phénoménologie de M.H. Bruxelles 2007; - Giovanni Ancona, Cristanesimo e filosofia. L'istanza veritativa della fede cristiana, in: RdT 48.2007, S. 925-933; - Michelle Rebidoux, Given life. The phenomenality of revelation in M.H., in: Arc 35.2007, S. 159-187; -
2008
Augustín Serrano de Haro, Fenomenologia como cristianismo? A proposito del pensamiento de M.H., in: RET 68.2008, S. 145-162; - Kunst u. Lebensphänomenologie. Untersuchungen im Anschluss an M.H. Hartwig Bischof (Hg.). Freiburg/Br. 2008; - Paolo Chiapparoli, L'affezione come nascità del soggetto. Due tesi a confronto: E. Lévinas e M. Henry, in: Teologia e filosofia. Milano 2008, S. 101-137; - Christoph Moonen, The anthropological essence of christianity in Ludwig Feuerbach and Michel Henry, in: ET 19.2008, S. 84-92; -
2009
Yannick Courtel, Chair et différence sexuelle chez M.H., in: RevSR 83.2009, S. 71-84; - Rémy Gagnon, Quand l'individualité n'existe pas. Husserl et Henry sur le problème de l'individualité, in: ScEs 61.2009, S. 19-28; - Peter Joseph Fritz, Black holes and revelations. M.H. and Jean-Luc Marion on the asthetics of the invisible, in: MoTh 25.2009, S. 415-440; - Rolf Kühn, Johanneische Ur-Intelligibilität in d. Lebensphönomenologie M.H.s. Eine radikal phänomenol. Rezeption d. Johannesprologs, in: Gregorianum 90.2009, S. 274-296; - Jeffrey Hanson, Phenomenology and eschatology in M.H., in: Phenomenology and eschatology. Farnham, Surrey 2009, S. 153-166;- Kevin Hart, "Without world". Eschatology in M.H., in: ebd. S. 167-192; - Duilio Albarello, Il soggetto responsabile. Fenomenologia della promessa e della co-rispondenza, in: Teologia 34.2009, S. 451-482; - Laurent Lavaud, Naitre hors du monde. Deux phénoménologies de la naissance: Maitre Eckhart et Michel Henry, in: RSPhTh 93.2009, S. 757-777; -
2010
Vincent Moser, L'ivresse de la vie selon M.H. Une pensée inouie de l'individu, in: RSR 84.2010, S. 85-105; - Frédéric Seyler, Eine Ethik d. Affektivität. Die Lebensphänomenologie M.H.s. Freiburg/Br. 2010; - Stephan Grätzel, Philosoph. u. theol. Hermeneutik. Heidegger, Bultmann u.d. Perspektive Michel Henrys, in: Rudolf Bultmann (1884-1976) - Theologe d. Gegenwart. Neukirchen-Vluyn 2010, S. 111-125; - Ruud Welten, Authenticity - the view from within, in: Bijdragen 71.2010, S. 197-217.
Letzte Änderung: 04.08.2010