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Verlag Traugott Bautz
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HIRSCH, Emanuel, lutherischer Theologe, * 14.6. 1888 in Bentwisch in Brandenburg (Landkreis Perleburg, West-Priegnitz) als Sohn des Pfarrers Albert Hirsch, † 17.7. 1972 in Göttingen. - H. studierte Theologie in Berlin, seine Lehrer waren Karl Holl, Adolf von Harnack und P. Kleinert. 1912-1914 war er Stiftsinspektor in Göttingen, wo er 1914 auch promovierte. 1915 habilitierte er sich an der Theologischen Fakultät in Bonn im Fach Kirchengeschichte und wirkte dort als Privatdozent. 1921 wurde H. nach Göttingen berufen. Er wurde der Nachfolger Nathanael Bonwetschs. 1921-1930 gab H. die ThLZ heraus. 1936 wurde er Ordinarius für systematische Theologie. Als Vertrauensmann des Nationalsozialismus war H. ständiger Dekan (1933-1945). 1934-1943 gab er die deutschchristliche DTh heraus. 1945 wurde der inzwischen Erblindete vorzeitig pensioniert. Die theologische Arbeit H.s läßt sich in vier Schwerpunkte gliedern: 1. Die Beschäftigung mit der modernen Philosophie, vor allem mit Fichte und Kierkegaard, sowie mit der Theologie Luthers in der Sicht Karl Holls. 2. Biblische Studien vor allem am Neuen Testament. 3. Die politisch-theologische Arbeit an Gegenwartsproblemen der christlichen Lehre. 4. Die Arbeit an Studien- und Glaubenshilfen. Außerdem ist seine von Wilhelm Raabe beeinflußte literarische Tätigkeit zu erwähnen, die allerdings keine große Publizität fand. H.s theologisches Schaffen ist nicht zu verstehen ohne seinen Bezug zur deutschen Geschichte. Eine Schlüsselrolle spielt für ihn das Erlebnis des Jahres 1918. Die Jahre der Weimarer Republik bezeichnet er später als »Zwischenreich«, er erlebt in ihnen das Handeln des verborgenen Gottes. Gegen die dialektische Theologie bezieht H. eine scharfe Gegenposition. Sein Vorwurf besteht u. a. darin, sie sehe das Weltverhältnis Gottes allein als richtende Verneinung und wende sich damit von der menschlichen Geschichte ab. H. vertritt ein lautes Ja zu dieser Geschichte, zum Wiederaufbau des zerstörten Deutschlands gerade auch in theologischer Verantwortung. In den Jahren des »Zwischenreichs« sei ein »großer Sündenfall der Theologie geschehen«, da die Freiheit, die der christliche Glaube gebe, entstellt worden sei »zu einer Gleichgültigkeit gegen die irdische Gemeinschaft mit ihren heiligen Bindungen...«. H. will in seiner Ehtik die menschliche Wahrheit ohne christlich-dogmatische Vermischung herausstellen. Ziel sei die menschliche Überschau und Beurteilung der Geschichte. Damit sei der Ausgangspunkt dafür erreicht, dem Verhältnis von menschlicher und christlicher Wahrheit nachzuspüren. H.s Erkenntnislehre ist idealistisch geprägt und steht unter dem Einfluß Fichtes und Kierkegaards. Der menschliche Geist sei wesensmäßig auf die letzte Wahrheit ausgerichtet. Wo sich ein Erkenntnisprozeß vollziehe, sei Wahrheit enthalten, wo und wie aber: darin bleibe ein Geheimnis. Nur der Glaube an die religiöse Grundlegung des menschlichen Bewußtseins von der Wahrheit ermögliche die Aufweisung der menschlichen und christlichen Wahrheit und deren Versöhnung miteinander. Die Geschichtlichkeit von Wahrheit hat bei H. Vorrang. So sieht er sowohl die menschliche als auch die christliche Wahrheitserkenntnis an das moderne Wahrheitsbewußtsein gebunden. Für H. gibt es keine Wahrheit aus Tradition oder Autorität. Wahrheit sei immer Gewissenswahrheit. Wie sein Lehrer Karl Holl sieht H. in Luther den Beginner des Zeitalters der Gewissensautonomie. Das Christentum sei eine Gewissensreligion. H. wendet sich entschieden gegen ein geschlossenes Weltbild. Im Fortlauf der politischen Ereignisse wandelt sich die Theologie H.s. Während er zur Zeit der Weimarer Republik gegenüber der Politik theologisch wie politisch die Position des Dezisionismus einnahm, indem er das Gewissen ihr gegenüber nicht gebunden, sondern auf das Ewige ausgerichtet definiert, vollzieht sich für H. 1933 ein Umbruch. »Für die, die sich nicht so vom Tode bezaubern ließen, brach eben aus dieser göttlichen Verborgenheit, mit der Gewalt einer Offenbarung, eine echte Erkenntnis hervor: daß menschliches Leben nur da menschlich sein kann, wo es die heilige Bindung ehrt und vollzieht, in der es Gott gestiftet hat...« H. entwirft nun eine Ethik, die er an die durch den Nationalsozialismus geschaffene neue Wirklichkeit bindet und die jetzt die Norm stellt. Für H. ist der von ihm heilig empfundene Moment gekommen, den Gott dieser Wirklichkeit als den Gott des Evangeliums zu erweisen. Der Augenblick für die Versöhnung von menschlicher und christlicher Wahrheit ist für H. gekommen.
Werke: Fichtes Rel.philos. im Rahmen der philos. Gesamtentwicklung Fichtes, 1914; Fichtes Religionsphilosophie in der Frühzeit der Wissenschaftslehre, Bd. 163, 1917, 17-36; Der Pazifismus: Randglossen zu Luthentexten (Zu Luthers frühen Disputationen), ThStKr, 1918, 108-137; Christentum u. Gesch. in Fichtes Philos. 1920; Luthers Gottesanschauung 1918; Die Theologie des Andreas Osiander u. ihre geschichtl. Voraussetzungen, 1919; Dtld.s Schicksal. Staat, Volk u. Menschheit im Lichte der eth. Gesch.ansicht, 1920 (19253); Christentum u. Gesch. in Fichtes Philos., 1920; Die Reich-Gottes-Begriffe des neueren europ. Denkens. Ein Vers. z. Gesch. der Staats- u. Ges.philos., 1921; Der Sinn des Gebets, 1921 (19282 neu gestaltet: Fragen u. Antworten); Die Romantik und das Christentum insbesondere bei Novalis und dem jungen Hegel, ZSTh 1, 1923 28-43; Die Einheit der Kirche, ZSTh 3, 1926, 378-400; Der Wille des Herrn. Predigten 1925; Die idealist. Philos. u. das Christentum. Ges. Aufss. 1926; Bultmanns Jesus, Zeitwende, 2. Jg., 9. H., 1926, 309-313; Antwort an Rudolf Bultmann ZSTh 4, 1927, 631-661; Zum Verständnis von Kierkegaards Verlobungszeit, ZSTh 5, 1928, 55-75; Luthers dt. Bibel. Ein Btr. z. Frage ihrer Durchsicht, 1928; Jesus Christus Theol. Vorlesungen 1926 (19292); Das Ev. Predigten, 1929; Staat u. Kirche im 19. u. 20. Jh., 1929; Fichtes Schleiermachers u. Hegels Verhältnis z. Ref., 1930; Kierkegaards Erstlingsschrift, ZSTh 8, 1930, 90-144; Kierkegaard-Stud. I. 1. Zur inneren Gesch. 1835-1841. 2. Den Dichter, 1930. Neudr. 1978; Petrus und Paulus. Ein Gespräch mit Hans Lietzmann, ZNW 29, 1930, 63-76; Zur paulinischen Christologie ZSTh 7, 1930, 605-630; Rousseaus Geschichtsphilos., Rechtsidee u. Staatsgedanke. Festschr. f. J. Binden 1930, 223-242; Zwei Fragen zu Galater 6 ZNW 29, 1930 192-197; Schöpfung u. Sünde in den natürl.-geschichtl. Wirklichkeit des einzelnen Menschen. Vers. einer Grundlegung christl. Lebensweisung, 1931; Evangelische Kirche u. Völkerverständigung, AELKZ 64. Jg., Nr. 30, 1931, Sp. 708-717; Offener Brief an Karl Barth, Dt. Volkstum, 1. Aprilheft 1932, 266-272; Das kirchl. Wollen der Dt.en Christen, 1933; Die ggw. geist. Lage im Spiegel philos. u. theol. Besinnung. Akadem. Vorlesungen z. Verständnis des dt. J. 1933, 1934; Dt. Volkstum u. ev. Glaube, 1934; Christl. Freiheit u. polit. Bindung. Ein Brief an Dr. Stapel u. a., 1935; Das AT u. die Predigt des Ev., 1936; Stud. z. 4. Ev., 1936; Das 4. Ev. i. s. ursprüngl. Gestalt verdeutscht u. erkl., 1936; Der Weg der Theol., 1937; Zweifel u. Glaube, 1937; Hilfsbuch z. Stud. der Dogmatik. Dogmatik der Reformatoren u. der altev. Lehrer, qu.mäßig belegt u. verdt., 1937 (Neudr. 1951; 19644, Nachdr., 1974); Die Umformung des christl. Denkens in der Neuzeit. Ein Lesebuch, 1938; Leitfaden z. christl. Lehre, 1938; Das Wesen des Christentums, 1939; Die Auferstehungsgesch. u. den christl. Glaube, 1940; Paulus, 1940; Karl Barth. Das Ende einen theol. Existenz. Brief an einen ausländ. Freund (v. 24.1.1940), Privatdruck Göttingen 1940; Luther u. den dt. Geist (Aufs. über K. Holts Lutherbuch), Unterhaltungsbeilage Nr. 296 zur »Täglichen Rundschau« v. 24.12.1921, 980-981; Der Durchbruch der reformat. Erkenntnis bei Luther. Wege den Forschung, Bd. CXXIII, hg. v. B. Lohse, 1968, 102-106. - Frühgesch. des Ev., I: Das Werden des Mk.ev., 1941 (19512); II: Die Vorlagen des Lk u. das Sondergut des Mt, 1941; Gesch. der neueren ev. Theol. im Zus.hang mit den allg. Bewegungen des europ. Denkens I. 1949-53 (19755); II, 1951 (19755); III, 1951 (19755); IV, 1952 (19755); V, 1953 (19755); Martin Luther, Werke in Ausw. VII. Predigten, hrsg. v. E. H., Neudr. 1950; Lutherstud., 2 Bde., 1954; Zwiegespräche auf dem Wege zu Gott. Ein stilles Buch, 1960 (19743); Brief- u. Tgb., 1961; Hauptfragen christl. Rel.philos., 1963; Das Wesen d. reformat. Christentums, 1963; Hauptfragen ehristl. Rel.philos., 1963; Predigerfibel, 1964; Ethos u. Ev., 1966; Wettbewußtsein u. Glaubensgeheimnis, 1967; Schleiermachers Christusglaube. 3. Stud., 1968; Wege zu Kierkegaard, 1968; Betrachtungen zu Wort u. Gesch. Jesu, 1969; Bibliogr. E. H., bearb. u. hrsg. v. Hans-Walten Schütte, 1972; Briefwechsel 1917-1918. E. H., Paul Tillich. Subjektivität u. System. Nachw. v. Hans-Walter Schütte, 1973. - Erzz. u. Romane. Herzgespinste. Dt. Märchen, Das kleine Buch 7, 1932. Rückkehr ins Leben, Erz., 1950 (19572); Das Herz in den Truhe. Erz., 1951; Der Heckenrosengang. Rom, 1954; Der neugekerbte Wanderstab. Rom, 1955; Nothnagel. Rom, 1956; Die unenbittl. Gnaden. Erz., 1958; Frau Ilsebill. Hans Ungeschick, 1959; Die Brautfahrt u. andere wunderl. Gesch.n, 1960; Waldemar Attichs Wendej. Ein Brief- u. Tgb., 1961; Gesch.n v. der Markscheide, 1963; Die Waldmagd. Erz., 1964. - Sören Kierkegaard, Ges. Werke (dt. v. E. H.), Düsseldorf, Köln, Diederichs. Abt. 1: Entweder/Oder, T. 1, 1956 (1964: 5-7. Tsd.). 2/3: Entweder/Oder, T. 2. Zwei erbaul. Reden. 16.5.1843, 1957 (1966: 5-6. Tsd.). 4: Furcht u. Zittern, 1950, 19714. 5/6: Die Wiederholung. Drei erbaul. Reden. 1843, 1955, 19672. 7/9: Erbaul. Reden, 1843/44, 1956. 10: Philos. Brocken. 1952, 19612. - De omnibus dubitandum est, 19673. 11/12: Der Begriff der Angst - Vorworte, 1952, 19653. 13/14: Vier erbaul. Reden. 1844. - Drei Reden bei gedachten Gelegenheiten. 1845, 1952, 19662. 15: Stadien auf des Lebens Weg (unten Mitarb. v. Rose H.), 1958. 17: Eine literar. Anzeige, 1954, 19662. 20: Christl. Reden, 1848 (unter Mitarb. v. Rose H.), 1959. 21/23: Kleine Schrr. 1848/49 (unten Mitarb. v. Rose H.), 1960. 24/25: Die Krankheit z. Tode. Der Hohepriester, der Zöllner, die Sünderin, 1954, 19663. 26: Einübung im Christentum, 1951, 19714. 27/29: Erbaul. Reden, 1850/51, 1953. 30: Erstlingsschrr. (unten Mitarb. v. Rost H.), 1960. 31: Über den Begriff der Ironie mit bes. Rücks. auf Sokrates (unter Mitarb. v. Rose H.), 1961. 33: Die Schr. über sich selbst, 1951, 19642. 35: Briefe, 1955, Sören Kierkegaard; Ausw. aus dem Gesamtwerk des Dichters, Denkers u. rel. Redners. (Werke, Ausz., dt.). Unter Mitarb. v. Rost Hirsch, besorgt v. E. H., 1969 (Siebensterntaschenbuch 141/143); Werke, 1978 ff.
Lit.: Paul Tillich, Die Theologie des Kairos u. die ggw. geist. Lage. Ein offenen Brief an E. H. aus dem J. 1934 (Nachdr. 1978); - Paul Althaus, Die Wahrheit des kirchl. Osterglaubens. Einspruch gg. E. H., 1940 (19412 verm.); - Max Geiger, Gesch.mächte oder Ev.? Zum Problem theol. Gesch.schreibung u. ihren Methode. Eine Unters. zu E. H.s »Gesch. der ev. neueren Theol.«, Zottikon/Zürich 1953; - Wahrheit u. Glaube. Festsch. f. E. H. zu seinem 75. Geb. Hrsg. v. Hayo Gerdes, 1963; - Hans-Dieter Bastian, Neuprotestantismus neu? Kirche in den Zeit 18 (1963), 434-436; - Wilfried Eckey, Das Credo eines eigenwilligen Theologen, in: Kirche in den Zeit 19, 1964, 511-513; - Hayo Gerdes, E. H., in: Tendenzen der Theol. im 20. Jh. Eine Gesch. in Porträts. Hrsg. v. Hans Jürgen Schultz, 1966, 328-332; - Hans Martin Müller, Pectus facit theologum. Ein Blick in das Alterswerk E. H.s, in: MPTh 57, 1968, 302-310; - Martin Lehmann, Synopt. Qu.analyse u. die Frage nach dem hist. Jesus. Kriterien der Jesusforsch., unters. in Auseinandersetzung mit E. H.s »Frühgesch. des Ev.« (Diss. Kirchl. Hochschule Berlin (West), 1968), BZNW 38, 1970; - Gunda Schneider-Flume, Die polit. Theol. E. H.s 1918-1933 (Diss. Tübingen, 1969), Bern - Frankfurt/Main 1971; - Dies., Krit. Theologie contra theol.-polit. Offenbarungsglauben. Eine vergleichende Strukturanalyse d. polit. Theologie P. Tillichs, E. H.s u. R. Shaulls. EvTh 33, 1973, 114-137; - W. Trillhaas, Repräsentant u. Außenseiter einen Generation. Nach dem Tod v. E. H., in: Ev. Komm. 5, 1972, 601; - Jens H. SchjØrring, Theol. Gewissensethik u. polit. Wirklichkeit. Das Beisp. Eduard Geismars u. E. H.s, 1979; - James Reimer, Theological method and political ethics: the Paul Tillich - E. H. debate, in: Journal of the American Academy of Religion 47, 1979. 135 ff.; - Michael Weinrich, Der Wirklichkeit begegnen. Studien zu Buber, Griesbach, Gogarten, Bonhoeffer u. H., 1980.
Friedrich Wilhelm Bautz
Textanmerkungen:
Hirschs Geburtsort Bentwisch bei Wittenberge liegt in der Westprignitz (nicht Priegnitz), dessen Hauptstadt Perleberg (nicht Perleburg) ist. Einen "Landkreis Perleberg" hat es aber unter dieser Bezeichnung nie gegeben. Im 19. Jh. hieß der Kreis offiziell Kreis Westprignitz.
Werkeergänzung:
1998
Gesammelte Werke. Hrsg. von Hans Martin Müller. Waltrop 1998ff.
Literaturergänzung:
1991
Arnulf v. Scheliha: Emanuel Hirsch als Dogmatiker, Berlin/New York 1991; -
1992
Ulrich Barth: Die Christologie Emanuel Hirschs, Berlin/New York 1992; -
1994
Assel, Heinrich, Der andere Aufbruch. Die Lutherrenaissance - Ursprünge, Aporien und Wege: Karl Holl, Emanuel Hirsch, Rudolf Hermann (1910-1935), Göttingen 1994 (Forschungen zur systematischen und ökumenischen Theologie ; Bd. 72); -
2000
Arnulf v. Scheliha: Die Überlehrmäßigkeit des christlichen Glaubens - Das Wesen des (protestantischen) Christentums nach Emanuel Hirsch. - in: Das Christentum der Theologen im 20. Jahrhundert. Vom „Wesen des Christentums“ zu den „Kurzformen des Glaubens“, hg. von M. Delgado, Stuttgart 2000, 61-73; -
2003
Reiner Preul: Emanuel Hirsch (1888-1972), in: Reinhard Schmidt-Rost/Stephan Bitter/Martin Dutzmann (Hrsg.): Theologie als Vermittlung. Bonner evangelische Theologen des 19. Jahrhunderts im Porträt, Rheinbach 2003 (Arbeiten zur Theologiegeschichte, Band 6), 232-237; -
2005
Matthias Wilke, D. Kierkegaard-Rezeption E.H.s. Tübingen 2005 (=Hermeut. Unters. zur Theologie; 46); - Martin Ohst, Kriegserfahrung u. Gottesglaube. Zu d. "Schopfheimer Predigten" (1917) von E.H., in: Frömmigkeit - Theologie - Frömmigkeitstheologie. Fs. f. Berndt Hamm zum 60. Geb. Hrsg. von Gudrun Litz, Heidrun Munzert u. Roland Liebenberg. Leiden [u.a.] 2005 (=Studies in the history of christian traditions; 124), S. 731-746; -
2006
Kirsten Huxel, D. Kirchentheorie E.H.s, in: ZThK 103.2006, S. 49-76; -
2007
Arnulf von Scheliha, Luther u. Nietzsche. Verborgene Kontinuitäten in d. Sicht Paul Tillichs u. E.H.s, in: IJTF 3.2007, S. 83-101; -
2008
Martin Ohst, E.H.: antithetische Vertiegunf. Die Bedeutung d. AT f.d. christl. Glauben, in: Kontexte. Neukirchen-Vluyn 2008, S. 191-222; - Arnulf von Scheliha, Die Rechtfertigungslehre bei Paul Tillich u. E.H., in: Religion - Kultur - Gesellschaft. Der frühe Tillich im Spiegel neuer Texte (1919-1920). Wien [u.a.] 2008, S. 67-84; -
2009
Mareile Lasogga, Menschwerdung. Die Anthropologie Emanuel Hirschs als Theorie eth.-religiöser Bildung von individueller Subjektivität in der Moderne. Frankfurt/M. 2009.
Letzte Änderung: 06.01.2010