SALDERN, Thusnelda Johanna Sophie Marie Eveline von, * 3. Oktober 1837 in Potsdam, † 12. Mai 1910 in Hoym (Anhalt), erste Diakonisse und Oberin der Diakonissenanstalt in Nowawes (heute Potsdam-Babelsberg). - Über die Herkunft der adeligen Familie v. S. ist nachzulesen: "Ev. - Uradel aus dem Hildesheimer u. Braunschweiger Land, ursprünglich hochfreien Standes, mit gleichnamigen Stammhaus (Salder) an der Fuse unweit Wolfenbüttel (heute: Salzgitter-Salder; M. B.), der mit Thidericius de Saldere, nobilis laycus, 1161 urkundl. zuerst erschien und mit Johann von Salder, urkundlich 1299-1332, die Stammreihe beginnt; erste Erwähnung bereits 1102-1124 in dem Chronicon coenobii Sancti Michaelis in Hildesheim, ordinis Sancti Benedicti. Früher fast ausschließlich in der niedersächs. Heimat begütert, ist das Geschlecht seit Mitte d. 16. Jahrhunderts auch in der Mark Brandenburg (Prignitz, Plattenburg) ansässig geworden. - Die ursprüngliche Namensform Salder wechselte im 17. Jahrh. mit Saldern, das im 18. Jahrh. üblich wurde. - Besitz (soweit befestigt gewesen): 1. ehem. Fideiskommis Wilsnack (seit 1560 im Besitz der Fam.), bestehend aus Wilsnack, Övelgünde u. Jackel, Westprignitz, u. Werder/Altmark; 2. ehem. Fkm. Klein-Leppin, Westprignitz; 3. ehem. Fkm. Plattenburg (seit 1560 im Besitz der Fam.) mit Plattenburg u. Zernikow, Westprignitz" (Genealogisches Handbuch des Adels 1996, S. 340 ff.). - Thusnelda und ihre Zwillingsschwester Agnes, die im Alter von 14 Jahren verstarb, waren die ersten von insgesamt fünf Kindern des königl. Preußischen Landrats Gustav von Saldern-Plattenburg und dessen Gattin Thusnelda, geb. Gräfin von Seherr-Thoß. Letztgenannte erbte das großräumige Schloß Meffersdorf in Schlesien, wohin die Familie übersiedelte. Das herrschaftliches Haus entwickelte sich immer mehr zu einem "Büro der Inneren und Äußeren Mission": - "Ungezählte Blätter des Rauhen Hauses in Hamburg (gegr. von Johann Wichern; M. B.), ungezählte Missionskarten und Berichte gingen von hier aus in alle Welt... Die Freunde des Reiches Gottes fanden im herrschaftlichen Hause zu Meffersdorf stets eine freundschaftliche gastliche Aufnahme; unter ihnen sind besonders der Generalsuperintendent und Oberhofprediger Hoffmann aus Berlin und der Vater der Inneren Mission, Johann Hinrich Wichern, zu nennen, mit denen der Schloßherr auf das Innigste verkehrte. Dazu kam der frühere Hauslehrer, der fromme, ernste und kluge Ortspfarrer Hiltmann, mit dem die Familie von Saldern wie mit einem Freunde lebte. Unter der Einwirkung dieser Männer gewann Fräulein Thusnelda's für alles Hohe und Ideale aufgeschlossener Sinn einen großen und bleibenden Eindruck von der Bedeutung des Worts und der Sakramente für die einzelne Seele und für das christliche Volksleben; infolgedessen war ihr zeitlebens eine ehrliche Hochachtung vor der auf den Glauben an den lebendigen Christus gegründeten Kirche sowie ein großer inniger Respekt vor dem geordneten kirchlichen Amt eigen" (Hoppe 1930, S. 10 ff). - Die Eltern achteten auf eine standesgemäße Bildung ihrer Kinder. Diese erhielten Privatunterricht von einem sorgsam ausgewählten Lehrpersonal, wobei die Mädchen insbesondere "schöngeistig" gebildet und auf eine standesgemäße Ehe vorbereitet wurden. Im Alter von noch nicht 17 Jahren übersetzte v. S. aus dem Französischen die "Historischen Studien über den Einfluß der christlichen Barmherzigkeit in den ersten sechs Jahrhunderten der Kirche" des Genfer Professors Entienne Chastel. Das seinerzeit hochgeachtete Buch, erschienen 1854, wurde von Johann Hinrich Wichern herausgegeben. Als Tochter des Gutsherrn war es für die junge Adelige eine Selbstverständlichkeit, sich nicht nur um das eigene Wohlergehen zu sorgen, sondern sich auch um die Armen, die Kranken und Siechen zu kümmern. Diesbezüglich ist nachzulesen: "Ihre, dem lieben 'Fräulein Thusnelda' ganz einzige Begabung für Armenpflege fand in den elf zu Meffersdorf gehörigen Ortschaften reichste Nahrung, und sie war bald eifrigst daran, die Elendesten, Kränksten und Verkommensten unter den vielen Armen aufzusuchen und persönlich zu pflegen. Da zunächst das Bettenmachen, das Reinigen der Wohnungen und die Entfernung allen Schmutzes, verfaulten Stroh's usw. viele Körperkräfte in Anspruch nahm, suchte sie sich ein paar Dorfmädchen als Gehilfinnen zusammen, die nach und nach im Tabeaverein von ihr geleitet und sehr geliebt wurden. Wir hatten oft, wenn wir, wie zufällig, von dieser stillen, reichen Liebestätigkeit hörten, den Eindruck, da stehe eine geborene Diakonisse in einer vielseitigen, großen Arbeit" (Hoppe 1930, S. 14). - Bedingt durch die mehr und mehr wachsende Arbeit entstand in der Adeligen der Wunsch einen Krankenpflegekurs zu absolvieren und sich ganz der Fürsorge von Kranken zu widmen. Ihre Ausbildung zur Krankenpflegerin erfolgte im Diakonissen-Mutterhaus "Bethanien" zu Breslau. Nach Absolvierung des wenige Woche dauernden Kurses durfte v. S. nicht professionell in die Krankenpflege einsteigen, das verboten ihr die Eltern. Während Angehörige der adeligen Familien durchaus kranke Familien des Gutes und ihrer dazugehörenden Dörfern besuchen und betreuen durften, galt der engagierte, dauerhafte, berufliche Dienst in einer derartigen Stellung für ein/e Mädchen/Frau wie v. S. als unvorstellbar. Und so fügte sich die inzwischen über Dreißigjährige und blieb nach guter Sitte der Zeit zuhause bei den Eltern. Sie verzichtete darauf, ihrem Leben eine sinnvolle Richtung zu geben, obwohl ihre "ausgeprägte Aktivität dringend nach nutzbringender Betätigung verlangte" (Hoffmann-Aleith 1940, S. 7). So arbeitete v. S. weiterhin in der Gemeindepflege, rund um die schlesischen Güter ihres Vaters. Nach dem Tod der Eltern führte sie ab den Sommer 1876 ihrem noch unverheirateten Onkel Ernst v. S., der in Bolchen Lothringen lebte, den Haushalt. Nach dessen Heirat ging sie in das Kloster Marienberg, "um die befreundete Domina von Veltheim zu unterstützen und bei ihrer Lehrtätigkeit selbst viel zu lernen" (Hoffmann-Aleith 1940, S. 9). Von dort berief der "Zentralvorstand des Oberlinvereins" v. S., auf Vorschlag des Hofpredigers Adolf Stöcker, als Oberin an die werdende Diakonissenanstalt "Oberlinhaus" in Nowawes bei Potsdam. Mit ihrer Berufung entstand 1879 das Diakonissen-Mutterhaus "Oberlinhaus" Kaiserswerther Prägung. Darüber berichtete Pastor Theodor Hoppe, erster langjährige Vorsteher der Anstalt: - "Der 26. Oktober 1879 ist für die Entwickelung des Oberlinhauses von entscheidender Bedeutung. Mit der Berufung eines Pastors aus einem Diakonissenmutterhause als Vorsteher des Oberlinhauses, mit der Bestallung einer Oberin, die aus Liebe zur Diakonie ihre provisorische Aufgabe übernommen als Mutter der Schwesternschaft, mit der feierlichen Einsengung der Oberin zum Diakonissenamte bekannte sich der Oberlinverein ganz zur Diakonissensache; das Oberlinhaus nahm die Grundsätze der Kaiserswerther Generalkonferenz als die seinigen an und baute sich allmählich nach seinen inneren und äußeren Ordnungen zu einem Diakonissenmutterhause aus. Pastor und Oberin erhielten feste Instruktionen, die ihr gegenseitiges Verhältnis und ihre Aufgaben bestimmten, die Schwestern wurden nicht mehr gegen Zahlung eines Kostgeldes ausgebildet, sondern fortan als Töchter des Hauses und als Diakonissen erzogen" (Hoppe 1899, S. 47 f). - Träger des "Oberlinhauses" war (und ist immer noch) der 1871 in Berlin gegründete "Oberlinverein", benannt nach dem elsässischen Sozialreformer und Begründer der evangelischen "Kleinkinderpflege" Pfarrer Johann Friedrich Oberlin. Unter der gemeinsamen Leitung des Vorstehers und der Oberin entwickelte sich das "Oberlinhaus" zu einer umfassenden sozial-diakonischen Einrichtung, die sich bald eines guten Rufes erfreute. Viele junge Mädchen und Frauen baten um Aufnahme in die Diakonissenanstalt. Bereits im Jahre 1900 zählte die Schwesternschaft 188 Diakonissen. Für die "Erziehung" der Probeschwestern zeichnete die Oberin verantwortlich. Die Probezeit dauerte gewöhnlich ein Jahr. Nach ihrer Bewährung wurde die Probeschwester in die Schwesternschaft aufgenommen und nach einer Zeit von mindestens drei Jahren als Diakonisse eingesegnet. Bedingt durch den raschen Zuwachs an Diakonissen konnten bald Außenstationen ins Leben gerufen werden, beispielsweise in Berlin, in Cöthen, in Drossen, in Landsberg an der Warte, in Luckenwalde, in Wittenberge und in Wittstock. Die entsandten Diakonissen und Probeschwestern arbeiteten in den unterschiedlichsten sozial-diakonischen Feldern, für die sie im Mutterhaus ausgebildet wurden: in der Gemeindepflege, in Kleinkinderschulen, in Kranken- und Siechenhäusern, in Heil- und Pflegeanstalten für Geisteskranke, in einer Kinderheilstätte für strokulöse und schwächliche Kinder, in Kurheimen sowie in Einrichtungen zur Pflege körperbehinderter und taubstummer Kinder. Eine besondere Errungenschaft des Diakonissen-Mutterhauses war der Bau eines Krankenhauses, dem zunehmenden Wachstum des Ortes Nowawes Rechnung tragend, das am 16. Oktober 1890 eingeweiht werden konnte und unter dem Protektorat Ihrer Königl. Hoheit Prinzessin Friedrich Karl stand. Der Vorsteher des Diakonissenhauses, Theodor Hoppe, sagte in seiner Ansprache u. a.: - "Ein neues Denkmal der Hülfe Gottes ist unter uns aufgerichtet, ein Zeugnis von der Macht des Herrn, der die Herzen der Menschen lenkt wie Wasserbäche, ein Zeichen der durch Christum gewirkten Liebe, von außen ein Haus von Stein; aber diese Zeichen reden eine lebendige Sprache, und wie es von der Liebe gebaut und innen wohnlich eingerichtet und geschmückt ist, so soll es auch der Hülfe, der Barmherzigkeit und rettenden Liebe dienen, das neue Oberlinkrankenhaus zu Nowawes. Alle, welche die Geschichte dieses Hauses kennen, müssen heute voll dankbarer Freude mit dem Psalmenworte sagen: 'Mein Herz freut sich, daß du so gerne hilfst. Ich will dem Herren singen, daß Er so wohl an mir thut'" (Hoppe 1899, 65 f). - Die Kapazität des Krankenhauses erwies sich bald als unzureichend, so daß wesentliche Erweiterungen notwendig waren. - Mit besonderer Energie verfolgte v. S. den Bau einer eigenen Kirche. Eine solche war für das geistliche Leben der Schwesternschaft und der Bewohner des "Oberlinhauses" schon längst überfällig. Über sechs Jahre lang wurden Spenden dafür gesammelt. Im Jahre 1905 wurde die "Oberlinkirche" feierlich eingeweiht. - Am 26. Oktober 1904 feierte v. S. ihr 25-jähriges Jubiläum als Diakonisse und Oberin. Dieses Ereignis war für sie der Anlaß, daran zu denken, ihr Amt in jüngere Hände zu legen; "und sie tat es nach viel Schwanken und Ueberlegungen unter schmerzlichen Empfinden des ganzen Hauses am 1. Januar 1906" (Hoppe 1930, S. 20). - Zuvor führte sie noch ihre Nichte Agnes v. S. in alle Stationen des "Oberlinhauses" ein. Letztgenannte wurde 1933 zur vierten Oberin des Diakonissen-Mutterhauses gewählt. Nach ihrem Rücktritt übersiedelte v. S. als Hausmutter in das Hospitz "Buchenhaus" in Grenzdorf bei Weigandsthal (Schlesien), in dem sich eine von ihr errichtete Schwesternstation des Mutterhauses befand. Ab 1909 lebte sie in Hoym/Anhalt, im Kreise einer größeren Diakonissengemeinschaft. Dort starb sie am 12. Mai 1910. Beerdigt wurde v. S. am Pfingstmontag, den 16. Mai 1910, auf dem Friedhof des Diakonissen-Mutterhauses in Nowawes. Die Parentation stand unter dem hochpriesterlichen Gebet: "'Vater, Ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die Du Mir gegeben hast, daß sie meine Herrlichkeit sehen, die Du Mir gegeben hast!' Ev. Joh. 17 V. 24" (zit. n. Hoppe 1930, S. 22 f). - Neben ihrem sozial-diakonischen Einsatz betätigte sich v. S. nebenbei noch literarisch, wenngleich überwiegend nur für ihre Diakonissen und das "Oberlinhaus". Einer besonderen Hervorhebung bedarf ihre erste Erzählung "Das Margarethenbuch", die sie schon Mitte der 1870er Jahre publizierte. Der "religiös-ethische Roman", welcher auch in die englische Sprache übersetzt wurde, war äußerst erfolgreich. Er erschien bereits 1881 in fünfter und 1919 in 30. Auflage. "Das Margaretenbuch" handelt von einem evangelisch gläubigen jungen Liebespaar, Margarete und Bernhard, im deutsch-lothringschen Adelskreisen und erzählt von den wirren Zeiten vor und nach der Revolution von 1792 in Frankreich sowie in der asylgewährenden Schweiz. Wie Jobst v. S. in einer unveröffentlichten Biografie über seine Vorfahrin feststellte, hat diese vermutlich die stoffliche Anregung zu ihrem Roman "einerseits bei dem Namensgeber des Oberlinhauses... erhalten, der zu dieser Zeit der französischen Revolution seine christliche Lehre der Barmherzigkeit predigte und tatsächlich eine 'Brücke der Barmherzigkeit, Point de la charite' in Steintal erbaute... Andererseits schildert Thusnelda von Saldern das gutsherrschaftliche Leben auf einem Schloß, genauso, wie sie es in ihrer Heimat auf Gut Meffersdorf oder auf der Plattenburg in ihrer Kindheit erlebte" (Saldern 2002, S. 2). Eva Hoffmann-Aleith (1940, S. 48) konstatierte über "Das Margarethenbuch": - "Die alte Familiensaga ist so anschaulich und spannend erzählt, daß man sich in die Zeit zurückversetzt glaubt, als man mit brennenden Wangen Geschichten 'verschlang', ein Buch, das man heute noch jedem jungen und jung gebliebenen Menschen in die Hand geben kann. Thusnelda von Saldern beherrscht die Kunst, auch tiefe Dinge in ganz schlichter, ungezwungener Form zu sagen, so daß sie dem Jugendlichen ebenso verständlich sind wie dem Älteren, diesen aber durch den fließenden, ungesuchten Ausdruck und die Treffsicherheit der Gedankenführung in Erstaunen versetzen. Nichts an ihr erinnert an jene Verbindung erbaulicher und lehrhafter Momente in einem bescheidenen erzählenden Rahmen, wie die Vergangenheit es liebte und jenem Typ der frommen Erzählung prägte, den wir heute aus religiösen, sachlichen und stilistischen Gründen ablehnen." - Vom finanziellen Erfolg der Publikation profitierte vor allem das "Oberlinhaus", da die Autorin alle "Ueberschüsse, welche ihr das Buch jährlich brachte, zur Gründung und Erhaltung der einzelnen Arbeitsfelder des Mutterhauses (verwandte; M. B.), wofür die meist leere Kasse des Oberlinvereins keine Mittel aufwenden konnte" (Hoppe 1930, 47). In einer besonderen Bedrängnis verkaufte v. S. schließlich alle Rechte dem Verlag und konnte so dem "Oberlinhaus" eine beträchtliche Summe zur Verfügung stellen. - Noch heute existiert das "Oberlinhaus", in welchem zur Zeit ca. 1 200 Menschen von etwa 700 Mitarbeiter betreut werden und das sich nach wie vor dem Vermächtnis ihrer ersten Oberin verpflichtet fühlt.
Werke (Ausw.): Das Margarethenbuch. Eine Erzählung, Wolfenbüttel 1876; Ruth. Eine Erzählung für Kinder, Wolfenbüttel 1877; Reisebriefe aus Schweden, Wolfenbüttel 1896; Kaiserswerth und ihre Feste, Nowawes 1897; Diakonissenleben. Erinnerungen aus alter und neuer Zeit, Berlin 1898.
Archiv: Ida Seele Archiv, 89407 Dillingen/Donau.
Lit. (Ausw.): Kneschke, E. H.: Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon im Verein mit mehreren Historikern. Achter Band, Leipzig 1868, 17f; - Hoppe, Th.: Die ersten 25 Jahre. Geschichte der Diakonissenanstalt 'Oberlinhaus' zu Nowawes vom 30. November 1874 bis 30. November 1899, Nowawes 1899; - Hoppe, Th.: Oberin Thusnelda von Saldern weiland erste Diakonisse und Oberin des Diakonissen-Mutterhauses 'Oberlinhaus' zu Nowawes, Nowawes 1930; - Hoffmann-Aleith, E.: Thusnelda von Saldern. Die erste Oberin des Oberlinhauses, Göttingen 1940; - Genealogisches Handbuch des Adels. Adelige Häuser A Band XXIV, Limburg/Lahn 1996, 340 ff.; - Wolff, H.-P.: Biographisches Lexikon zur Pflegegeschichte. 'Who was who in nursing history', Berlin/Wiesbaden 1997, 173; - Saldern, J. v.: Herausragende Frauengestalten aus der Familie von Saldern: Thusnelda von Saldern (1837-1910), o. O., 2002 (unveröffentl. Typoskript).