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Band XII (1997)Spalten 761-766 Autor: Klaus-Gunther Wesseling

TYCHSEN (eigentlich: TUKA), D. Dr. iur. h.c. Oluff (Olaus, Olav) Gerhard, Ritter (1812), deutscher lutherisch-orthodoxer Orientalist, Paläograph und Numismatiker, herzoglicher Hof- (1775) und Kanzleirat (1803), * 14.12. 1734 in Tondern, + 30.12. 1815 in Rostock. - T.s Vorfahren stammen aus Norwegen; der Vater Jaern Tuka[son], gelernter Schneider und im dänischen Militär bis zum Sergeanten vorgearbeitet, gräzisierte den Familiennamen, womöglich auf die glückliche Geburt des Sohnes anspielend, nach t_ch. Den Anfangssprachunterricht erhielt T. zunächst auf der Tondernschen Stadt-, ab 1745 auf der Lateinschule, und wechselt im Frühjahr 1752 auf das Christianeum Academicum in Altona; vom Großvater Ulph Tuka erlernt T. das Spanische. Das Hebräische erlernte T. beim Oberrabiner Jonathan Eybeschütz (+ 1765). 1755 immatrikuliert sich T. in Jena. Seit 1756 ist T. in Halle, wo er 1757 Lehrer am Waisenhaus wird. In Halle studiert T. hauptsächlich bei Siegmund Jacob Baumgarten (s.d.), der ihn bald zum Amanuensis macht, und besucht die Veranstaltungen von (s.d.) Johann Georg Knapp, Johann Salomo Semler und Johann Friedrich Striebnitz; von Christian Benedikt Michaelis, dem Neffen von Johann David Michaelis (s.d.) wird T. allerdings in seinen philologischen Erwartungen enttäuscht. 1759 wird T. Mitarbeiter an der von Johann Heinrich Callenberg (s.d.) 1729 gegründeten Missionsanstalt zur Bekehrung von Juden und Moslems (Institutm Iudaicum). Die erste völlig erfolglose Proselytenmissionsreise (8.5. 1759 - 31.1. 1760) führt über Hamburg, Altona und Elmshorn nach Kopenhagen, und auch die zweite nach [Bad] Pyrmont und Daun (5.5. - 1.9. 1760) ist ein Fehlschlag, da T. kein Konversionsversuch gelingt. Allerdings weiß T. bei einer Reisebegegnung durch Vermittlung Christian Albrecht Döderleins (s.d.) Herzog Friedrich den Gutmütigen von Mecklenburg-Schwerin von seinen Begabungen zu überzeugen, so daß T. Ende 1760, gerade zum Magister promoviert, die Berufung als Dozent für orientalische Sprachen nach Bützow, der jüngst gegründeten Konkurrenzlehranstalt (Friedrichs-Universität) zu Rostock, annimmt. T. lehrt zunächst unter bedrückenden materiellen Verhältnissen, da die zugesicherte Besoldung mit 200 Talern aussteht; Lehr- und Autorenhonorare (T. publiziert kleinere Werke zur Judenmission und eine Grammatik des rabbinischen Hebräisch) reichen kaum für den Unterhalt aus. Anfang 1762 flieht T. aus Bützow, um preußischen Heeresanwerbern zu entgehen, und gelangt über Hamburg, Lübeck und Tondern nach England. Am 14.11. 1763 wird T., wiederum auf Fürsprache Döderleins, zum Ordinarius für orientalische Sprachen bei einem Jahresgehalt von 300, ab 1767 500 Talern ernannt und rückt am 14.4. 1764 als Mitglied in den Bützower Lehrkörper auf; die Mitgift bei seiner Eheschließung ermöglicht T. eine einigermaßen gesicherte Existenz.T. entfaltet nun eine rege wissenschaftliche Tätigkeit, ediert arabische Texte, kollationiert den Schriftkommentar Raschis, versucht sich daneben noch als Kupferstecher und Verfasser von Lyrik, und ab Ende 1769 unterricht T. den nunmehrigen Landesfürsten, Herzog Friedrich den Frommen (+ 24.5. 1785), in morgenländischen Sprachen. In dieser Zeit beginnt T. den Aufbau der Bützowischen Universitätsbibliothek, der er ab dem 19.1. 1770 vorsteht, und organisiert die Einrichtung des naturhistorischen Museums. 1789 wechselt T. an die Rostocker Universität, die von Herzog Friedrich Franz mit der am 13.5. 1788 dekretierten Verlegung der Bützower Lehranstalt wieder zur einzigen Landesuniversität geworden war, wo T. zudem Museumsdirektor und Oberbibliothekar bei einer Vergütung von zusätzlichen 150 Talern wird. Gekränkt fühlt sich T. allerdings, daß an seiner statt der von Helmstett berufene Superintendent Johann Kaspar Velthusen (s.d.) das Rektorat erhält. Resigniert tritt T. 1790 aus dem Lehrkörper aus. T. widmet sich nun vorrangig der Bibliotheks- und Museumsverwaltung, deren Bestände T. gezielt erweitert, und er veranlaßt die Anschaffung diverser semitischer Satzlettern für die akademische Druckerei. - Neben stupenden Kenntnissen der orientalischen Sprachen machte sich T. in der Zeitgenossenschaft einen Namen als Kenner der jüdisch-rabbinischen Rechtspraxis und setzte sich mit Wilhelm Abraham Tellers (s.d.) Vorschlag der Judenassimilation auseinander. Bei der allerdings irrigen Übertragung einer Keilinschrift (T. erkannte den Schriftverlauf und Buchstabenwert der Keilinschrift) leistete T. wertvolle Vorarbeiten für Georg Friedrich Grotefends 1802 geglückte Göttinger Übersetzung. Wiederholt kritisiert T. die Punktierungsstudien und Konjekturvorschläge des Oxforders Benjamin Kennicott (s.d.).T. soll eine umfangreiche Bibliothek und Münzsammlung besessen haben. Als Ertrag numismatischer Forschungen veröffentlicht T. 1779 einen Traktat, in dem die Unechtheit aller altisraelitschen Münzen mit Quadratschrift, aber auch aller hasmonäischen und makkabäischen Prägungen zu beweisen versucht wird. Diese Ansicht wies der spanische Jesuit, Numismtiker Francisco Perez Bayer (1711 - 26.1. 1794), Archidiakonus von Valencia, entschieden zurück, worauf sich eine unerquickliche Polemik entspann, die erst mit der späteren Anerkennung der Echtheit wenigstens einiger Münzen (De numis hebraicis diatribe [1791], s.u.) abebbt. - T. war seit dem 2.8. 1765 mit der zehn Jahre älteren Magdalena Sophia von Ternow (+ 15.3. 1806) verheiratet; aus der Ehe ging ein Sohn hervor (20.8. 1766 - 21.12. 1767). Zu den Ehrungen, die T. zeitlebens zuteil wurden, gehört die Verleihung des Ritterkreuzes des Nordsternordens durch den schwedischen Monarchen Karl XIII. T. gehörte den Wissenschaftsakademien von Uppsala (1791), Velletri (1792), Padua (1796), Kopenhagen (1798) und Berlin (1803) an; die Akademien von München (1813) und Kasan (posthum) wählten T. zu korrespondierenden Mitgliedern. Anläßlich seines 50jährigen Professurjubiläums (14.11. 1813) promovierten die Rostocker theologische und juristische Fakultät T. ehrenhalber. - T. kann in gewisser Hinsicht als Vorläufer der Transskriptionshypothese Franz Xaver Wutz' (s.d.) gelten.

Werke: De delectu veterum Ebraeorum, Bützow 1763; A dialogue between a learned Jew and a Christian to which is added a choice of english proverbial, sayings and sentences with explications, published by T., London 1763; Catalecta arabica ad usum scholarum suarum edidit atque de mediis ad solidam ebraicae linguae cognitionem preveniendi praefatus est, Bützow 1765; Dialecti Rabbinicae elementa, cum elcogis ex potimis Ebraeorum scriptoribus ex lexico Rabbinico selecto, ad usus auditorum, Wismar 1763; Dissertatio de pentateucho Ebraeo-Samaritano, ab ebreo eoque masorethico descripto exemplari, Wismar 1765; Bützowische Nebenstunden, veschiedenen z. morgenländischen Gelehrsamkeit gehörigen Sachen gewidmet, 6 Theile, Rostock 1766-1769; Abbreviaturarum hebraicorum supplementum, Wismar 1768, 1769; Tentamen de variis codicum Hebraicorum Veteris Testamenti manuscriptorum generibus, a Judaeis et Non-Judaeis descriptis: eorum in classes certas ditributione et antiquitatis et bonitatis characteribus, Rostock 1772; Befreytes Tentamen v. den Einwürfen der [Herren Mag. Paul Jakob] Bruns, [Dr. Johannes August] Dathe, [Hofrath Johann David] Michaelis, etc. [Schnurrer u. Lemgoer Recensenten, d.i. des Prof. Hassencamp in Rinteln], wobey zugleich eine genaue Beschreibung der seltenen Mantuan. [hebr.] Bibelausg. [v. J. 1742] geliefert worden ist, Rostock 1774; Befreites Tentamen v. den Einwürfen der [Herren Mag. Paul Jakob] Bruns, [Dr. Johannes August] Dathe, [Hofrath Johann David] Michaelis, etc. [Schnurrer u. Lemgoer Recensenten, d.i. des Prof. Hassencamp in Rinteln], wobey zugleich eine genaue Beschreibung der seltenen Mantuan. [hebr.] Bibelausg. [v. J. 1742] geliefert worden ist. Erster [einziger] Anh. z. seinem Befreiten Tentamen, worin eines Ungenannten [des Prof. Hassenkamp] so betitelte Schr.: Der entdeckte wahre Ursprung der alten Bibelübers. etc. [1775] geprüfet u. ihr Ungrund gezeiget wird, Rostock 1776; Die Unächtheit der jüd. Münzen, mit hebr. u. samaritanischen Buchstaben bewiesen, Rostock 1779; Beurtheilung der Jahreszahlen in den hebr.-biblischen Hss., Rostock 1786; Refutacion de los argumentos que el Sr. D. Franc. Perez Bayer ha legado nuevamente en favor de las monedas Samaritanas, 1786; Des Don Ignacio de Asso y del Rio Abh. Von den Heuschrecken u. ihren Vertilgungsmitteln aus dem Span. übers. u. mit einem Anh. v. den biblischen Heuschrecken begleitet, Rostock 1787; Interpretatio inscriptionis cuficae in Marmorea Templo patriarchalis St. Petri Cathedra qua S. Apost. Petrus Antiochiae sedisse traditur, Rostock 1787; Vindicatio refutationis Hispane scriptae ab Anonymi Hispani obiectionibus, Rostock 1787; Nacht. z. Tellers Btrr.: z. neuesten jüd. Gesch. über die Streitfrage: Ob der Ausdruck: nicht bei der jüd. Rel. bleiben, nach jüd. Stprachgebrauch heiße: die christl. Rel. annehmen, Rostock 1788; Explicatio cuficae inscriptionis qua in columna lapide Musei Societatis Antiquariorum Londinensis conscipitur. Adjecta est Marmoris Messanensis interpretatio, cum tabula aen., Rostock 1789; Appendix ad inscriptionis cuticae Venet. in Marmorea Templi patriarchalis St. Petri Cathedra conspicuae interpretationem, Rostock 1790; Gesch. der öffentl. Univ.-Bibl. u. des Museums z. Rostock, nebst erster Fortsetzung, Rostock 1790.1793; Assertio epistolaris de peregrina numorum Hasmonaeorum origine, cum tabula aenea, Rostock 1790, 1794; Elementa arabica, sistens linguae arabicae elementa, analecta anecdota et glossaria arabico-latina, Rostock 1791; De numis hebraicis diatribe, qua simul ad nuperas Ill. Francisci Perezii Bayerii obiectiones respondetur, Rostock 1791. Editio II castigatior, curante Th[omas] Ferm[in] de Arteta, Madrid 1792; Elementale Arabicum sistens linguae Arabicae elementa, analecta maximam partem anecdotam, et glossarium, Rostock 1792; Elementale Syriacum sistens grammaticam, chrestomathiam et glossarium, subjunctis novem tabulis aere expressis, Rostock 1793; Introductio in rem numarium Mohammedanorum subjecta VI tabulae aere expressis, Rostock 1794, 1796; Opuscula quattuor, antiquitates, orientales illustrantia, cum III tabulae aen., Rostock 1794; Physiologus syrus, historia Animalium XXXII in S.S. memoratorum, syriace, e codice bibliothecae Vaticanae nunc primum edidit, vertit et illustravit, Rostock 1795; Tadieddin Al-Makrizii historia monetae arabicae, e codice Escorialensi cum variis duorum codicum Leidensium lectionibus et exerptis anecdotis nun primum edita, versa et illustrata, Rostock 1797; De cuneatis inscriptionibus Persepolitanis lucubratio, cum II tabulae aen., Rostock 1798; Takieddin Al-Makrizii tractatus de legalibus Arabum ponderibus et mensuris/ex codice academiae Lugduno-Batavae, additis excerptis e scriptoribus arabicis necnon variantibus lectionibus ad editam Makrizii historiam monetae arabicae spectantibus, edidit, Rostock 1800; Erachten über die Feielichkeit eines gerichtlichen Judeneides: Arch. f. die Rechtsgelahrtheit in den herzoglich mecklenburgischen Landen 1 (1803); Die Erbfolge eines Ehemannes in dem Nachlasse einer ohne Kinder u. Testament verstorbenen Ehefrau, nach jüd. Gesetz beurtheilt, Rostock 1804 (Wiederabdr. in: Allgemeine juristische Mschr. f. die preußischen Staaten 2 [1806], H. 5); Gutachten nach jüd. Gesetzen über die Frage: Kann ein vor einem christlichen Gericht v. einem jüd. Ehepaar nach christlichen Gesetzen errichtetes wechselseitigesTestament vorherige bündigst stipulirte Erbverträge desselben vernichten?, Rostock 1806; Beurtheilung der Grotefendschen u. Lichtensteinischen Entzifferung der Persepolitanischen Keilinschriften, Rostock o.J; Ueber die Erweiterung der staatsbürgerlichen Rechte der Juden, ein Gutachten, Rostock 1812 (Teilwiedergabe in: Ant. Theod. Hartmann, Olaus G. T. oder Wanderungen durch die mannigfaltigsten Gebiete der biblisch-asiatischen Litteratur, ein Denkmal der Freundschaft u. Dankbarkeit, 2 Bde., Bremen 1818-1820, I, 237-264).

Lit.: Wilhelm Abraham Teller, Epistola ad B. Kennicotum de critica coniecturali in libros Ebraicos, Helmstedt 1765; - J. B. Krey, Andenken an die Rostockschen Gelehrten aus den letzten drei Jhh., Achtes Stück, Rostock 1816; - Ant. Theod. Hartmann, Olaus G. T. oder Wanderungen durch die mannigfaltigsten Gebiete der biblisch-asiatischen Litteratur, ein Denkmal der Freundschaft u. Dankbarkeit, 2 Bde., Bremen 1818-1820; - Merkwürdige Beill. z. dem O. G. T.'s Verdiensten gewidmeten litterarisch-biographischem Werke, Bremen 1818; - Theodor Benfey, Gesch. der Sprachwiss. in Dtld., Berlin 1869; - Otto Carsten Krabbe, Predigt u. Rede bei der Feier der Einweihung des neuen Univ.-Gebäudes z. Rostock am 17. Januar 1870 gehalten, Rostock 1870; - Uvo Hölscher, Urkundliche Gesch. der Friedrichs-Univ. z. Bützow, 1885, 73ff.; - J. F. A. de la Roi, Die ev. Christenheit u. die Juden, Berlin 1891 (= Nachdr. Leipzig 1974), 39-42; - Adolf Hofmeister, Rostocker Studentenleben v. 15. bis ins 19. Jh.: AKultG 4 (1906), 1-50.171-196.310-348; - William Kemp Lowther Clarke, A Short Hist. of S. P.C.K. London 1919; - Ders., Two Hundred and Fifty Years of S. P.C.K: Theology. A Journal of Historic Christianity 51 (1948), 163-166; - Ders., A Hist. of Soc. for Promoting Christian Knowledge, London 1959; - Theodor Wotschke, Der Pietismus in Pommern: Btt. f. KG Pommerns 1 (1928), 4-57; 2 (1929), 24-75; - Ch. Heller, Unterss. zur LXX. I. Die T.-Wutzsche Transskriptionstheorie, Berlin 1932; - Erich Beyreuther, August Hermann Francke u. die Anfänge der ökumen. Bewegung, Leipzig 1957; - Gottfried Hornig, Die Anfänge der hist.-krit. Theol. Johann Salomo Semlers Schriftverständnis u. seine Stellung z. Luther (FSThR 8), Göttingen 1961; - Karl-Heinz Bernhardt, At. Stud. an der Univ. Rostock: WZ Rostock 17 (1968), 367-381; - Sabine Pauli, Gesch. der theol. Inst. an der Univ. Rostock: WZ Rostock 17 (1968), 309-365; - Martin Schloemann, Siegmund Jacob Baumgarten. System u. Gesch. in der Theol. des Übergangs zum Neuprot. (FKDG 26), Göttingen 1974; - W. McKane, Benjamin Kennicott. An 18th Century Researcher: JThS 28 (1977), 445-464; - Roderich Roderich (Hrsg.), Btrr. z. pommerschen u. mecklenburgischen Gesch. Votrr. der wiss. Tagung: »Pommern-Mecklenburg« 1976 u. 1979, veranstaltet v. der Hist. Kommission f. Pommern (Tagungsberr. des Johann-Gottfried-Herder-Forschungsrates 6), Marburg 1981; - Eamon Duffy, The Soc. of Promoting Christian Knowlege and Europe: The Backgrount to the Founding of the Christentumsges.: Pietismus u. Neuzeit 7 [Die Basler Christentumsges.] (1981), 28-42; - Karl-Heinz Jügelt, Philipp Jakob Spener u. die Univ. Rostock, in: Franz-Heinrich Beyer/Helmut Fritzsche/Jens Langer (Hrsg.), Widersprechen u. Widerstehen. Theol. Existenz heute. Festschr. f. Ernst Rüdiger Kiesow z. 65. Geb. am 9. Januar 1991 (Rostock 1991), 205-216; - Daniel L. Brunner, Halle Pietists in Anthony William Boehm and the Soc. for Promoting Christian Knowledge (Arbeiten z. Gesch. des Pietimsus 29), Göttingen 1993; - Lutz Danneberg, Siegmund Jakob Baumgartens biblische Hermeneutik, in: Axel Bühler (Hrsg.), Unzeitgemäße Hermeneutik. Verstehen u. Interpretation im Denken der Aufklärung (Frankfurt/M. 1994); - Gerhard Maeß, Mögen viele Lehrmeinungen um die eine Waheheit ringen. 575 J. Univ. Rostock. Hrsg. v. Rektor der Univ. Rostock, Rostock 1994; - Andreas Lüder, Historie u. Dogmatik. Ein Btr. z. Genese u. Entfaltung v. Johann Salomo Semlers Verständnis des AT (BZAW 233), Berlin/New York (de Gruyter) 1995; - ADB XXXIX (1895), 38-51; - LThK2 X (1965), 420.

Klaus-Gunther Wesseling

Letzte Änderung: 18.11.1999