Autorinnen und Autorenverzeichnis
Müller, Caspar Detlef Gustav
Caspar Detlef Gustav Müller, geb. 19. Juli 1927 in Berlin; † 24. Januar 2003 in Bonn, war ein deutscher Koptologe und Religionshistoriker.
An der Universität seiner Geburtsstadt studierte er zunächst Orientalistik, Ägyptologie bei Fritz Hintze, evangelische Theologie und Amerikanistik.
1949 wechselte er an die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Dort führte er sein Studium bei dem Kirchenhistoriker Hans von Campenhausen fort. Mit seiner Dissertation Die alte koptische Predigt wurde er zum Dr. theol. promoviert. Als Mitarbeiter der Heidelberger Akademie der Wissenschaften legte er 1959 sein Habilitationsschrift Die Engellehre der koptischen Kirche vor. 1966 erhielt er die Lehrerlaubnis für Kirchengeschichte, insbesondere des christlichen Orients.
1976 wurde er an die Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn berufen. Dort übernahm er 1979 den am Orientalischen Seminar neu geschaffenen Lehrstuhl für die Wissenschaft vom christlichen Orient. 1993 wurde er emeritiert.
• Band III (1992) Spalten 883-885 Junilius Africanus (6. Jh.)
• Band IV (1992) Spalten 546-553 Kossuth, Lájos (1802-1894)
• Band IV (1992) Spalten 782-788 Kuhlmann, Quirinus (1651-1689)
• Band VI (1993) Spalte 757-765 Nieremberg, Juan Eusebio (1595-1658)
• Band VIII (1994) Spalten 34-44 Renaudot, Eusèbe (1646-1720)
• Band IX (1995) Spalten 1515-1523 Severos ibn al-Mugaffa` (10. Jh.)
Caspar Detlef Gustav Müller, geb. 19. Juli 1927 in Berlin; † 24. Januar 2003 in Bonn, war ein deutscher Koptologe und Religionshistoriker.
An der Universität seiner Geburtsstadt studierte er zunächst Orientalistik, Ägyptologie bei Fritz Hintze, evangelische Theologie und Amerikanistik.
1949 wechselte er an die Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Dort führte er sein Studium bei dem Kirchenhistoriker Hans von Campenhausen fort. Mit seiner Dissertation Die alte koptische Predigt wurde er zum Dr. theol. promoviert. Als Mitarbeiter der Heidelberger Akademie der Wissenschaften legte er 1959 sein Habilitationsschrift Die Engellehre der koptischen Kirche vor. 1966 erhielt er die Lehrerlaubnis für Kirchengeschichte, insbesondere des christlichen Orients.
1976 wurde er an die Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn berufen. Dort übernahm er 1979 den am Orientalischen Seminar neu geschaffenen Lehrstuhl für die Wissenschaft vom christlichen Orient. 1993 wurde er emeritiert.
Lexikonbeiträge:
• Band III (1992) Spalten 251-253 Johannes der Almosengeber († um 620), Patriarch v. Alexandrien• Band III (1992) Spalten 883-885 Junilius Africanus (6. Jh.)
• Band IV (1992) Spalten 546-553 Kossuth, Lájos (1802-1894)
• Band IV (1992) Spalten 782-788 Kuhlmann, Quirinus (1651-1689)
• Band VI (1993) Spalte 757-765 Nieremberg, Juan Eusebio (1595-1658)
• Band VIII (1994) Spalten 34-44 Renaudot, Eusèbe (1646-1720)
• Band IX (1995) Spalten 1515-1523 Severos ibn al-Mugaffa` (10. Jh.)
