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Hunger, Ulrich

Ulrich Hunger, geb. 27. März 1952 in Hameln, ist ein deutscher Germanist und Archivar. Von 1986 bis 2017 leitete er das Universitätsarchiv Göttingen.
Ulrich Hunger studierte ab 1972 Germanistik, Geschichte, Pädagogik und Philosophie an der Universität Göttingen. Nach dem Staatsexamen für den höheren Schuldienst 1977 promovierte er dort 1982 bei Klaus Düwel mit einer Arbeit über die "Runenkunde im Dritten Reich". Kurze Zeit war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel. Dann trat er 1982 als Bibliotheksreferendar an der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen in die Ausbildung für den höheren Bibliotheksdienst ein und absolvierte die Fachprüfung hierfür 1984 an der Fachhochschule für Bibliotheks- und Dokumentationswesen in Köln. Nach einer befristeten Tätigkeit als wissenschaftlicher Angestellter am Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen wurde er 1985 wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG-Projekt „Wissenschaftsgeschichte der deutschen Literaturwissenschaft“ an der Universität Bielefeld. Ab 1986 leitete er (bis 2017) als erster hauptamtlicher Amtsträger das Universitätsarchiv Göttingen.
In seinen zahlreichen Veröffentlichungen beschäftigt sich Hunger zum einen mit der Wissenschaftsgeschichte der Germanistik, vor allem während des 19. Jahrhunderts und des Dritten Reiches, außerdem mit der Geschichte der Universität Göttingen.


Monographie

Geschichte der Göttinger Stadtbibliothek von 1934 bis 1961
Herzberg 1984