Biographisch-Bibliographisches
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Elmshäuser, Konrad

Konrad Elmshäuser (* 7. Oktober 1959 in Marburg) ist ein deutscher Historiker und Archivar und Leiter des Staatsarchivs Bremen.
Elmshäuser besuchte das Oberstufengymnasium am Moltkering in Wiesbaden und machte dort im Jahr 1978 das Abitur. Nach dem Zivildienst studierte er von 1980 bis 1986 Geschichte und Deutsch an der Universität Bremen. Nach einem Promotionsstipendium der Fritz-Thyssen-Stiftung und einem Aufenthalt am Deutschen Historischen Institut Paris 1986–87 promovierte er 1989 über „Studien zum Polyptychon von Saint Germain-des-Prés“ (als Buch erschienen Köln, Wien 1993).
Tätigkeit als Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen, 1991–93 Archivreferendariat an der Archivschule Marburg und im Bundesarchiv in Koblenz, anschließend Tätigkeit im niedersächsischen Staatsarchiv Stade. Seit 1995 im Staatsarchiv Bremen, ebendort im Jahr 2003 Ernennung zum leitenden Archivdirektor.
Nach Tätigkeit als Lehrbeauftragter im Jahr 2009 Ernennung zum Honorarprofessor für Geschichte an der Universität Bremen mit den Arbeitsschwerpunkten bremische Landesgeschichte, mittelalterliche Quellenkunde und historische Hilfswissenschaften.
Elmshäuser ist unter anderem
stellvertretender Vorsitzender (seit 2009) des deutschen Nominierungskomitees für das Welterbe-Dokumentenprogramm Memory of the World (MOW) der UNESCO
Vorsitzer der Historischen Gesellschaft Bremen
Mitglied der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen und Stiftervertreter des Landes Bremen im Ausschuss der HiKo
Mitglied im Vorstand des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine
Elmshäuser ist verheiratet, er hat zwei Söhne.

E-Mail: konrad.elmshaeuser(at)staatsarchiv.bremen.de


Buchbeitrag

Die Digitalisierung von Bildbeständen im Staatsarchiv Bremen
Seite 460-470, in: Rainer Hering und Michael Mahn (Hrsg.),
2. Norddeutscher Archivtag 23. bis 24. Juni 2003 in Schwerin
Nordhausen 2003