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Band IV (1992) Spalten 264-279 Autor: Karen Engelken

KÖNIG, (Friedrich) Eduard, evangelischer Alttestamentler, * 15.11. 1846 in der Textilstadt Reichenbach im Vogtland als Sohn des Tuchmachermeister Christian Friedrich K. (die Mutter war eine geborene Morgner), † 10.2. 1936 als fast Neunzigjähriger. - K. besucht zuerst die Bürger- und Realschule seiner Vaterstadt, tritt dann aber 1863 in die Obertertia des Gymnasiums der Nachbarstadt Plauen ein, die Geburts- und Schulstadt des berühmten Alttestamentlers Emil Kautzsch (1841-1910), in dem er später einen besonders wohlwollenden Rezensenten findet (vgl. ThLZ 7 (1882) 361-366; 8 (1883) 193-197; 9 (1884) 521-524). - K. ist ein überdurchschnittlicher Schüler, überspringt eine Klasse und besteht 1867 das Abitur als Primus omnium. Seinen Neigungen entsprechend beginnt er in Leipzig mit dem Studium der Klassischen Philologie und Geschichte, beschließt aber nach einem Jahr (Ostern 1868), sich dem Studium der Religionswissenschaft zu widmen. Er belegt Theologie und Orientalistik, ist aber gleichzeitig bemüht, alles zu studieren, was der biblischen Wissenschaft dienen kann. Seine Lehrer sind H. Delitzsch (sic!) (Geographie Palästinas), Naumann (Mineralogie), K. F. A. Wuttke (Geschichte der Schrift), Th. Fechner (Psychophysik), O. Loth, H. L. Fleischer, Franz Delitzsch (Arabistik), Krehl (Syrisch), F. Larncke (Germanistik), H. Brockhaus (Indologie), K. L. Merkel (Vergleichende Sprachwissenschaften und Lautphysiologie). Während seiner Studienzeit gehörte K. einige Semester lang der ältesten Leipziger Verbindung an, der »Lausitzer Predigergesellschaft«. Nach dem Ostern 1871 abgelegten ersten theologischen Examen geht K., schon an Promotion und Hochschulkarriere denkend, nach Döbeln an der Freiburger Mulde, um dort als etatmäßiger Oberlehrer an dem königlichen Realgymnasium tätig zu sein. In Döbeln lernt K. seine Frau Alwine Henriette, geb. Löfler, kennen, die er am 3.10. 1872 heiratet und mit der zusammen er vier Töchter hat (1922 goldene Hochzeit). Schon ein Jahr nach Eintritt in den fünf Jahre währenden Schuldienst in Döbeln besteht K. im Sommer 1872 die philosophische Doktorprüfung in Leipzig mit der Gesamtnote »summa cum laude«. Das Thema der 1874 in Weimar erschienenen Dissertation spiegelt K.s wissenschaftlichen Schwerpunkt wider, die Sprachwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Semitistik, der er nach eigenen Aussagen die Hälfte seiner Lebensarbeit gewidmet hat: »Gedanke, Laut und Accent als die drei Faktoren der Sprachbildung, comparativ und physiologisch am Hebräischen dargestellt«. 1876 geht er als Religionslehrer an die Thomasschule in Leipzig, wo er bis zu Beginn seiner universitären Lehrtätigkeit bleibt. In der Zwischenzeit studiert er das Altäthiopische sowie andere südsemitische Sprachzweige und publiziert 1877 ein Werk über »Neue Studien über Schrift, Aussprache und allgemeine Formenlehre, aus den Quellen geschöpft, comparativ und physiologisch erläutert«, das von August Dillmann in der zweiten Auflage seiner »Grammatik der äthiopischen Sprache«, 1899, zu verschiedenen Problemen sowohl positiv als auch abgrenzend aufgenommen wird. Am 8.5. 1879 wird K. von der Leipziger Theologischen Fakultät habilitiert und als Privatdozent zugelassen (Habilitationsschrift: »De criticae sacrae argumenti e linguae legibus repetitio historia, natura, vi« = »Der Sprachbeweis in der Bibelkritik, seine Geschichte, sein Wesen und seine Autorität«). Am 17.7. 1885 erfolgt die Ernennung zum außerordentlichen Professor der Fakultät. Noch bevor ihn 1888 als 42jähriger ein Ruf an die mecklenburgische Universität Rostock erreicht, zeichnet ihn die Theologische Fakultät Erlangen mit einer Ehrenpromotion aus (16.4. 1888). Die dritte Doktorwürde erhält K. 1914 von der niederländischen Reichsuniversität Groningen und zwar mit dem Titel »Doctor litterarum Semitticarum«; zu den Ehrungen in seinem Leben gehört schließlich die Ernennung zum geheimen Konsistorialrat durch den preußischen König. K. nimmt den Ruf nach Rostock an, wo er zwölf Jahre verweilt, um am 26.2. 1900 einem Ruf nach Bonn zu folgen und als Ordinarius die Nachfolge von Adolf Herrmann Heinrich Kamphausen (1829-1909) anzutreten. Dort ist K. Direktor des Alttestamentlichen Seminars und Mitglied der wissenschaftlichen Prüfungskommission bis zu seiner Emeritierung am 31.3. 1921. In Bonn wohnt er bis zu seinem Tod 1936 in der Händelstraße 12. - Eine Würdigung K.s ist nicht einfach. Es hat wohl kaum ein Alttestamentler so viel geschrieben und veröffentlicht wie K. (die Beherrschung der Stenographie war ihm dabei hilfreich), so daß ein Überblick über sein Werk nur in groben Ausschnitten versucht werden kann. Er selbst hat als 80jähriger einen Rückblick auf seine »Mitarbeit im Gebiete der Sprach- und Religionswissenschaft« (s. »Der doppelte Wellhausenianismus im Lichte meiner Quellenforschungen«) gewagt, wo er seine Publikationen in drei Hauptgruppen unterteilt (S. 40): 1. Schriften zur Literarkritik und Exegese (unter Verwendung des Sprachbeweises), 2. Schriften gegen die Babylonisierung des Alten Testaments und gegen den Antisemitismus, 3. Schriften zur Diskussion über den Begriff der religiösen Glaubensleistung. Diese Systematisierung darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß K. fast zu allem Stellung bezog, was der Zeitgeist herausforderte. Dabei hatte er zwei Ziele (Degener 834): a) die lautphysiologische und komparative Methode der neuen Sprachwissenschaft auf das Hebräische und Äthiopische anzuwenden (vgl. die bereits genannten Titel der Dissertation, Habilitation und die Arbeit über das Äthiopische), b) in die religionswissenschaftlichen Debatten der neueren Zeit einzugreifen (vgl. z. B. »Die Hauptprobleme der altisraelitischen Religionsgeschichte 1884). Was den zweiten Punkt angeht, so war er der »Hauptrufer« in der Auseinandersetzung um den Bibel-Babel-Streit, in dem er sich zu einem der erbittertsten Gegner seines ehemaligen Kommilitonen Friedrich Delitzsch entwickelte. Es ist nur allzu naheliegend, daß er sich aufgrund seiner hohen Wertschätzung des Alten Testaments als weitgehend historisch zuverlässiges Dokument dazu herausgefordert fühlte, gegen die panbabylonischen Angreifer aufzutreten. Auf den am 13.1. 1902 von Friedrich Delitzsch in Berlin vor dem Kaiser gehaltenen Vortrag über »Babel und Bibel«, in dem Wert und Selbständigkeit des Alten Testaments gegenüber Babel geleugnet werden, reagiert K. schon im Mai desselben Jahres mit der bedeutendsten Kampfschrift des gesamten Konflikts: »Bibel und Babel. Eine kulturgeschichtliche Skizze«. Durchdrungen von mitreißender Polemik wird die Broschüre in konservativen Kirchenkreisen begeistert aufgenommen, so daß sie mehrfach neu aufgelegt werden muß (vgl. dazu genauer Lehmann, S. 117-127). K.s bibelhistorische Arbeiten haben niemals ungeteilte Zustimmung erfahren, zum einen weil sie immer schon etwas überholt oder ihrer Zeit voraus oder zu extrem und eigenwillig waren, zum anderen wegen K.s Geschichtsverständnis, das kaum jemand mehr auf wissenschaftlicher Ebene teilte. Als Sprachwissenschaftler ist K. sehr viel mehr Anerkennung gezollt worden als er in seinem Lebensrückblick selbst zugibt (vgl. die Rezensionen in der ThLZ). K. hat mit unglaublicher Energie, mit Fleiß und Akribie wirklich nahezu jedes Buch geschrieben, das zu schreiben sich ein Alttestamentler nur wünschen kann. Hierbei trägt vor allem seine Liebe zur Semitistik Frucht. In den Jahren 1881, 1895, 1897 erscheinen die drei Bände seiner hebräischen Grammatik, »Historisch-kritisches Lehrgebäude der hebräischen Sprache«, in der er sich vor allem auf den populären jüdischen, trotz antichristlicher Polemik auch von Christen hochgeschätzten, Bibelexegeten David Kimchi (1160-1235) beruft. K.s Methode ist genetisch-deduktiv und entwicklungsgeschichtlich ausgerichtet (vgl. Heller, 244). K. schreibt auch eine Einleitung in das Alte Testament, die schon 1893 erscheint. Von größerer Bedeutung ist K.s »Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch« (1910, 2. Aufl. 1922) gewesen. A. Rahlfs schreibt 1912 dazu (ThLZ 36, 4 f.): »Hier zeigt sich seine außerordentliche Belesenheit; auch wer den neuesten Gesenius-Buhl besitzt, wird bei König manche Ergänzung finden. Nur sollte er uns nicht jede allerneueste Torheit auftischen. [...] Zu alleiniger Benutzung ist es aber kaum zu empfehlen. Dazu ist es zu spezifisch Königsch.« (Vgl. K.s Erwiderung, ebd., 156 f.). Zu der Grammatik, der Einleitung, dem Wörterbuch gesellen sich an klassischen Hauptwerken 1912 eine Geschichte Israels (»Geschichte der alttestamentlichen Religion, kritisch dargestellt«, 4. Aufl. 1924) und 1916 eine Hermeneutik (»Hermeneutik des Alten Testaments mit spezieller Berücksichtigung der modernen Probleme«), letzteres widmet er seiner Frau, »der treuen Helferin bei der Korrektur meiner Arbeiten«. Während W. Nowack an der »Religionsgeschichte« zu Recht K.s unhistorische Sicht der Dinge kritisiert (ThLZ 38 (1913) 550-552 und 41 (1916) 507-509), ist seine Hermeneutik wohl viel zu wenig in ihrer prinzipiellen Bedeutung gewürdigt worden, zumal seit über vierzig Jahren keine Veröffentlichung erschienen war, wie K. in seiner Einleitung selbst bemerkt. Der Religionswissenschaftler Joachim Wach (1898-1955) allerdings findet in seiner Geschichte der Hermeneutik des 19. Jahrhunderts (Das Verstehen, Bd. I, S. 30, Anm. 1) positive Worte für K.s Hermeneutik: »Nächst Dilthey kommt diesem Theologen das Verdienst zu, die große geistesgeschichtliche Tradition aufrecht erhalten zu haben in einer Zeit, die sie zu vergessen drohte«. Ein erster Teil widmet sich dem Exegeten und dem Text (Subjekt und Objekt der Auslegung), ein zweiter den positiven und negativen Direktiven für die richtige Auslegung. Im Grunde geht es K. allein um die richtige d. h. wissenschaftliche Exegese, die darin besteht »... den betreffenden Text verstehen und das Verstandene in deutlichen Worten wiedergeben« (S. 34), für die eine Geistbegabung nicht vorausgesetzt werden muß (S. 36), sondern ein sprachliches und historisches Bemühen um den Text. Dazu gehören Textkritik, Literarkritik, hebräische Philologie, israelitische und altorientalische Kulturgeschichte und eine vergleichende Methodik, wie K. auch in »Die moderne Vergewaltigung des Alten Testaments« (1921) wiederholt darlegt. Dennoch ist K. zu Recht als Supranaturalist bezeichnet worden (Ihmels, S. 74; Kraeling, S. 126), der zwar die historische Verläßlichkeit des Alten Testaments betont, sehr wohl aber an Gottes Offenbarung in der Geschichte festhält, auf die sowie auf die Offenbarungsträger der Glaube angewiesen bleibt. Ein beeindruckendes Opus stellt ganz gewiß auch K.s 1922 erstmals erschienene und bereits 1923 in der vierten Auflage publizierte »Theologie des Alten Testaments, kritisch und vergleichend dargestellt« dar, die er im Vorwort als »Kern und Stern« seiner Lebensarbeit bezeichnet. Kraeling verkennt K.s Lage, wenn er diese »Theologie« als ein Werk beschimpft, das zuviel Platz verschwendet, lose Aussprüche oder extreme Thesen anderer Gelehrter zu widerlegen (S. 309, Anm. 15). K. wollte sich ja mit den anderen Kollegen, in denen er gerne Mitarbeiter an derselben Sache gesehen hätte, auseinandersetzen, und je weniger man ihn beachtete, desto gründlicher tat er das auch. Bei jeder möglichen Kritik an K.s systematisierender Methode, hat Meyer zutreffender geurteilt, wenn er K.s Theologie als »Pionierarbeit« einstuft, die »den Weg für spätere Werke gleichen Themas vorbereitet hat« (S. 159). Das 342 Seiten umfassende Werk ist in zwei Hauptstücke gegliedert: 1. Religionsgeschichte Israels (Sonderstellung, Herkunft, Hauptstadien), 2. Entfaltungsgeschichte der Religion Israels. Der zweite und eigentliche Hauptteil entwickelt eine Systematische Theologie des Alten Testaments, der die folgenden Themen enthält: Gotteslehre oder Theologie (II,1), Kosmologie und Anthropologie (II,2), Hamartologie (II,3), Soteriologie (II,4). K. bleibt auch hierbei seiner Forderung nach einer realistischen Auslegung und der Verwerfung jeder spiritualistischen Auffassung (S. 15) treu, zumal auch der zweite theologische Teil eine große Fülle von Realien (z. B. Opferarten, Nasiräat, Herkunft und Sinn des Jahwenamens) umfaßt. Verhältnismäßig spät in seinem Lebenswerk setzt K. auch damit ein, Kommentare zu einzelnen alttestamentlichen Büchern zu verfassen. 1917 erscheint sein Kommentar zum Deuteronomium, 1919 (2. Aufl. 1925) zur Genesis, 1926 zum Buch Jesaja, 1927 zu den Psalmen und 1929 zum Buch Hiob. K. behält seine historisch-philologische Auslegungsmethode durchgängig bei in stetigem Vertrauen auf den Geschichtsquellenwert des Alten Testaments. Im Vorwort seines Genesiskommentars schreibt K., daß sein Buch die Aufgabe verfolge, neben den anderen bereits vorhandenen Genesiskommentaren, die sich zur textkritischen und literarkritischen Methode bekennen, »...im Wettkampf mit den Vorgängern nach immer richtigerer Anwendung dieser Prinzipien zu ringen und schon so seine Daseinsberechtigung zu erweisen« (S. III). Er kämpft hier und in seinen anderen exegetischen Schriften gegen die Wellhausen-Schule, deren literarkritischer Methode K. zwar grundsätzlich zustimmen, deren religionsgeschichtliche Auffassung (vor allem Zweifel am historischen Wert der frühen Quellen) er jedoch nicht teilen kann (vgl. seine eigene Darstellung in: Wellhausianismus). Er verficht eine Frühdatierung der Pentateuchquellen und schildert die vormosaische Zeit als eine vor dem Exodus liegende eigene Periode der Geschichte Israels. Auch hierin ist ihm fast niemand gefolgt. Um ein ganzes Leben lang eine solche literarische Produktivität entfalten zu können, ohne ausreichend Anerkennung zu finden, muß K. mit einem großen Selbstbewußtsein und einem energischen Durchhaltevermögen gesegnet gewesen sein. Und dennoch sind die Spuren nicht zu übersehen, die darauf hinweisen, daß er an der Ablehnung, die ihm widerfuhr, litt. So versichert er des öfteren in den Einleitungen zu seinen Büchern, daß er im Gegensatz zu anderen wirklich alle Literatur zum Thema berücksichtigt hätte, nicht nur die der Parteigänger, weil andernfalls wissenschaftliches Arbeiten nicht möglich sei. Außerdem versäumt er es fast nie, seiner Hoffnung Ausdruck zu verleihen, daß seine Arbeit freundlich aufgenommen werden möge. Dabei ging es zunächst darum, daß sie überhaupt aufgenommen wurde, denn K. ist aus genannten Gründen ein großes Maß an Ignoranz begegnet, worüber er sich in seinem Lebensrückblick auch beklagt (Wellhausenianismus, S. 49). Tatsächlich häufig aufgenommen wurde K. in dem von Frants Buhl bearbeiteten Wörterbuch des Wilhelm Gesenius (1786-1842), im Hebrew-English Lexicon von Brown-Driver-Briggs (Oxford 1906), in der Kommentarreihe ICC. K. selbst nennt eine positive Rezension von August Wünsche (Protestantische Monatshefte, Juli 1898) (ebd. S. 46), die ThLZ enthält auch eine ganze Reihe von Rezensionen seiner Werke, aber das ist angesichts seiner zahlreichen Publikationen nicht viel. So schließt K. sein Resümee mit den Worten: »Wie gar viel leichter würde mein Leben gewesen sein, wenn ich gleich manchem andern seit meiner Habilitation mit dem Strom hätte schwimmen können!« (Wellhausianismus, S. 52). Daß er das nicht konnte, war ihm gewiß zum Verhängnis, doch er stand zu seinen Meinungen mit der Überzeugung, daß die Untersuchung der Wahrheit der biblischen Religion die höchste Aufgabe der biblischen Wissenschaft darstellt (vgl. »Die Wahrheit der alttestamentlichen Religion«, 1929, S. 7 u. ö.). Seine »Richtschnur« und »Leitstern für sein persönliches Leben« war ein Halbvers aus dem Buch Jesaja, der auch an seinem Sarg verkündet wurde (vgl. den Nachruf von F. Horst im Deutschen Pfarrerblatt 40 (1936) 123): »Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht« Jes. 7,9b).

Werke: Zur notgedrungenen Abwehr, in: AELKZ 36 (1903), 326-327 = Refor. 2 (1903), 23; Ahasver »der ewige Jude« nach seiner ursprüngl. Idee und seiner lit. Verwertung betr., Gütersloh 1907; War Ahnenkultus die vormosaische Religion Israels?, in: Kirchl. Wochenschr. für ev. Christen 19 (1903); Die Anfänge der israelit. Lit., in: Päd. Archiv (1912), 24-34; Mod. Anschauungen über den Vorsprung der israelit. Religion, In Vorträgen vor Lehrern und Lehrerinnen erörtert, in: Päd. Magazin (1906), H. 285; Apologetisch, in: Refor. 24 (1915); De criticae sacrae argumenti e linguae legibus repetitio historia, natura, vi, Leipzig 1879; Der generelle Artikel im Hebräischen, in: ZAW 44 (1926), 172-175; Astrologie bei den Babyloniern und bei den Hebräern, in: Reichsbote 6 (1903); Assyrien, Schriftdenkmäler, und das Alte Testament, in: Zschr. für vergleichende Lit.gesch. N.F. 4-5 (1891-92), 647-674; Ist der Ausgangspunkt des Christentums erst neuestens entdeckt worden, in: Kirchl. Wochenschr. für ev. Christen 50 (1901); Neuere Ausgrabungsfunde dt. Forschung in Palästina, in: Beil. zur Allg. Ztg. 19 (1907); Neue Ausgrabungsfunde, in: Refor. 6 (1911); Babel und Bibel - Bibel und Babel, Erwiderung [...] auf den gleichlautenden Artikel in Nr. 180 [Winckler], in: Norddt. Allg. Ztg., Beilage Nr. 230 (1902); Babel und Bibellitteratur, in: GlWis (1903), 44-49; Babylonien und die Deutung des AT.s., in: Für Gottes Wort und Luthers Lehr, Reihe 3, H. 9/10, (1911); Babyloniens Einfluß auf die Kulturgesch., in: NJKA (1908), 441-473; Babyloniens Kultur und die Weltgesch., Ein Briefwechsel, Berlin Runge 1902; Die mod. Babylonisierung der Bibel in ihrer neuesten Erscheinungsform, (Delitzschs »Bibel und Babel«, 1921), krit. betr. [Bibel und Babel, gänzl. umgearb. 11. Auflage], Stuttgart 1922; Babylonisierungsversuche betreffs der Patriarchen und Könige Israels. Separat-Abdruck aus dem »Beweis des Glaubens, vermehrt durch ein Wort der Abwehr«, Gütersloh 1903; Zur neueren lexikal. Bearb. des Althebräischen, in: ThLBl 38 (1905); Bedeutung des Hebräischen, in: ZAW 31 (1911), 133-146; Religionsgeschichtl. Bedeutung der Patriarchen, in: Glauben und Wissen (1909), 361-377; Die Bedeutung des AT.s für das christl. Glaubensleben, in: Der alte Glaube 40, 41, 42 (1901); Inwiefern hat sich der Begriff des Auslegens neuerdings vertieft?, in: Christl. Welt 35 (1921), 62; Berichtigungen zu Mandelkerns Concordanzen, von A. Büchler, B. Jacob, K. Ludwig, E. König u. A. Freiherr von Gall, in: ZAW 19 (1899), 187-191; Das Berufungsbewußtsein der alttestamentlichen Propheten, Vortrag gehalten in der evang. Kirche zu Unter-Barmen am 9.VIII.1900, Barmen 1900 (Wupperthaler Traktat-Gesellschaft); Neuere bibelwissenschaftl. Bestrebungen bei den Katholiken, in: ThBl 50 u. 51 (1897); Bibel und Antisemitismus, in: Refor. 17 (1921); Bibel und Babel, Eine kulturgeschichtl. Skizze, 7. aberm. erw. Aufl. nebst einer Kritik von Delitzschs neuesten Äußerungen über Bibel und Babel, Berlin 1903; Die Bibel und die babyl. Lit., in: GlWis 1 (1903), 44-49; Bibel und Pseudowissenschaft, in: Refor. 43, 44 (1913); Sexuelle und verwandte modernste Bibeldeutungen, Langensalza 1922; Bibeltext und Bibelauslegung im Religionsunterricht, in: Zeitfragen evang. Pädagogik, 2. Reihe, 1. Heft (1917), Hefte zur Förderung christl. Erziehungswissenschaft; The Bible and Babylon, Their Relationship in the History of Culture, übers. von William Turnbull Pitter, 1905, Vorwort von Henry Wace; Bibl. Heilsgesch. und Israels Erwählung, in: NKZ 23 (1912), 148-169; Bilderdienst und Götzendienst im AT, in: Refor. 41 (1913); Zur Bildung des hebr. Laqach, in: OLZ (1908), 223; Blick auf die neueren Kämpfe um die Religionsgesch. Israels, in: AELKZ 36 (1912); Der Briefwechsel des Beatus Rhenanus, in: Hist. Jahrbücher der Görresgesellschaft (1912), 362; Das Buch Jesaja, eingel., übers. und erkl., Gütersloh 1926; Buddha und Christus, in: Refor. 39 (1913); Zur Chabiru-Frage, von E. König und A. Jirku, in: ZAW 46 (1928), 199-211; Der Christ und das alttestamentl. Gesetz, Mit besond. Beziehung auf die adventistischen Bewegungen der Neuzeit dargest., in: NKZ 18 (1907), 895-906; Christentum ohne Christus, in: Der alte Glaube (1907), 223-233; Christentum ohne Christus, in: Deutsche Wacht 1 (1911); War für Christus und Luther die geschichtl. Wirklichkeit der sinaitischen Gesetzgebung gleichgültig?, in: Dt. Lehrerzeitung (1921), 577; The Consummation of the Old Testament in Jesus Christ, in: Exp. (1912-13), 1-19, 97-119; Zur Darst. der Kreuzigung Christi, in: Der Kunstfreund (1901), 21-25; Deuterojesajanisches, in: NKZ 9 (1898), 895-935, 937-997; Das Deuteronium, KAT, Bd. 3, Leipzig 1917; »Deutschland und die Bibel«, Amerik. Anklage gegenüber beleuchtet, in: Refor. (1918) 106, 116, 122, 131; Deutschlands Bibelglaube in anglo-amerik. Beleuchtung, in: GKG (1916), 92-100; Deutschlands Bibelkritik als angebl. Kriegsnachlaß nach engl.-amerik. Anklage, in: GKG (1916), 52-65; Altisraelit. Dichtung in ihrer Stellung zu Politik und Krieg, in: Refor. 33 (1916); Die Ebed-Jahwe-Frage und die Hermeneutik, in: ZAW 47 (1929), 255-256; Eli und seine Zeit, in: Kirchl. Wochenschr. für evang. Christen 36 (1901); Einleitung in das AT mit Einschluß der Apokryphen und Pseudepigraphen AT.s, in: Sammlg. theol. Handbücher, T. 2, Abt. 1, Bonn 1893; Ist die jetzt herrschende Einschätzung der hebr. Gesch.quellen berechtigt?, in: HZ 132 (1925), 289-302; Elephantine Gemeinde und der Monotheismus, in: NKZ 16 (1915), 383-402; Entstehung der Geschichts- und Gesetzbücher des AT.s, in: GuW (1904), 249-259; Entwicklung oder Offenbarung?, in: GKG (1912), 93-102; Zur Erforschung der hebr. Eigennamen, in: ThLBl 22 (1898); Mod. wissenschaftl. Erforschung des AT.s und des Religionsunterrichts, in: Päd. Archiv (1908), 289-300, 398-399; Ergänzungen im Jesaiabuche, in: ZEvRU (1902), 91-102; Zur Erklärung und Gesch. des Dekalogs, in: NKZ 12 (1901), 363-389; Die neueste Etappe im Babel-Bibel-Streit, in: Refor. 4 (1905), 321-325, 338-340 = (engl.), in: AJT 9 (1905), 405-420; Der Evaspruch in Gen 4,1, in: ZAW 32 (1912), 22-32; Stimmen Ex 20,24 und Dtn 12,13 f. zusammen?, in: ZAW 42 (1924), 337-346; Syntact. Excurse zum AT, in: ZAW 18 (1898), 239-251, 19 (1899), 259-287; A Modern Expert's Judgement on the Old Testament Historical Writings, in: Exp. (1911-A), 308-319; Felsengrund des Christentums, in: Refor. 24, 25 (1912); Zu den hebr. Finalbuchstaben, von E. König, S. Krauss, A. Marmorstein, in: ZAW 27 (1907), 278-284; Drei Formen der Weltanschauung, in: Konserv. Monatsschr. (1912), 1137-1143; Tun's etwa Formen?, in: Südd. Ztg., Stuttgart v. 18.11.1915; Zur Formenlehre der hebr. Zahlwörter, in: ZAW 16 (1896), 328-329; Neueste Fragen der Pentateuchkritik, in: ZDMG 72 (1918), 87-110; Neueste Fragen zur alttestamentl. Textkritik, in: ThLBl (1906), 553-558; Neue Funde christl. Literaturdenkmäler in syr. Gestalt, in: Studierstube (1904), 141-146; Gedanke, Laut und Accent als die drei Factoren der Sprachbildung, comparativ und physiologisch am Hebräischen dargest., Weimar 1874; Religiös-ethische Gedanken zum Weltkrieg, in: MIM (1916), 889-898; Die babyl. Gefangenschaft der Bibel als beendet erwiesen, in: Christentum und Zeitgeist, H. 5, Stuttgart (1905); Genesis, in: NKZ 23 (1912), 425-464; Die Genesis, eingel. übers. und erkl., Gütersloh 1919 (2. Aufl. 1925); Die Gesch. der alttestamentl. Religion, 1. Aufl. 1912; 2. durchaus neubearb. Aufl., Gütersloh 1915, 3.- und 4. völlig neubearb. Aufl., Gütersloh 1924; Gesch. der alttestamentl. Religion und der richtigen Methode der Gesch.forschung, in: EKZ 16 (1912); Geschichte des Reiches Gottes bis auf Jesus Christus, in: Grundrisse der Theologie, Sammlg. von Kompendien der theol. Wissenschaften, II. Abtlg. Die alttestamentl. Disziplinen, Braunschweig/Berlin 1908; Zur Gesch. Israels (nach C. H. Cornill), in: ThLBl 17 (1898); Gesch. und Prophetie, in: Kirchl. Wochenschr. für evang. Christen 26 (1903); Der Gesch.quellenwert des AT.s in Vorträgen vor Lehrern und Lehrerinnen erörtert, in: Päd. Magazin, H. 258 (1905); Gesch.quellenwert der alttestamentl. Lit., in: Neue jüd. Monatshefte (1916), 94-102, 124-131; Die Gesch.schreibung im AT, in: BZSF 8/10 (1913); Der jüd. Gesetzeslehrer in Tiberias, in: AELKZ 29 (1902); Die sprachl. Gestalt des Pentateuch in ihrer Beziehung zur ägypt. Sprache, in: JBL 48 (1929), 333-353; Zur Gesundung der Bibelkritik, in: Studierstube (1903), 244-249; Ist ein Glauben Jesu Christi im neuen Testament gelehrt?, in: ZEvRU 12 (1901), 227-241; Glauben, Meinen, Streben, in: AELKZ 52 (1910); Glauben oder Meinen, in: Refor. 31 (1912); Glauben und Glauben, in: Kirchl. Wochenschr. für evang. Christen (1901); Glauben und Wissen, in: Die Furche 11 (1921), 143-150; Der Glaubensakt des Christen nach Begriff und Fundament, Leipzig 1891; Der bibl.-reformat. Glaubensbegriff und seine neueste Bekämpfung, in: NKZ 19 (1908), 628-660; Glaubwürdigkeitsspuren des AT.s, 1903; Gottes Fußspur im Gange der Gesch., in: AELKZ 16, 17 (1915); Babyl. und alttestamentl. Gotteserkenntnis, in: Refor. 16 (1913); Die Gottesfrage und das AT, Gr.-Lichterfelde-Berlin 1903; Die Gottheit Aschima, in: ZAW 34 (1914), 16-30; Hebr. Grammatik für den Unterr. mit Übungsstücken und Wörterverzeichnissen meth. dargest., Leipzig 1908; Zwei Grundthatsachen in der Gesch. des Jahvehglaubens, in: NKZ 10 (1899),703-723; Hammurabis Gesetzgebung und ihre religionsgeschitl. Tragweite, in: BGl (1903), 169-180; Hammurabis Gesetzkodex, in: Der Grenzboten 36 (1903); Die mod. Hauptansicht über den Ursprung des Gottesnamens Jahve, in: AELKZ 7 (1922), 22; Hauptausgabe Kodex Hammurabi, in: ThLBl (1904), 425-427; Das antisemit. Hauptdogma, Bonn 1914; Deuteronomische Hauptfragen, in: ZAW 48 (1930), 43-66; Ein neuer Hauptfund aus Babylonien, in: Refor. 43-44 (1910); Religionsgeschichtl. Hauptmomente in den Elephantinetexten, in: ZAW 35 (1915), 110-119; Die Hauptprobleme der altisraelit. Religionsgesch. gegenüber den Entwicklungstheoretikern, Leipzig 1884; Drei Hauptschwächen der mod. Psalmenauslegung, in: Muséon (1928), 249-260; Hauptweg zum Frieden in der Kirche, in: Refor. 7 (1913); Hebräisch und Semitisch, Prolegommena und Grundlinien einer Gesch. der semit. Sprachen, nebst einem Exkurs über die vorjosuanische Sprache Israels und die Pentateuchquelle PC, Berlin 1901; Hebräische Rhythmik. Die Gesetze des alttestamentl. Vers- und Strophenbaus krit. dargest., 1914; Hermeneutik des AT.s, Mit spezieller Berücksichtigung der mod. Probleme, Bonn 1916; Das Herzblut des AT.s, in: Goethe-Jahrbuch 13 (1905); Neue Hilfe im Kampfe gegen F. Delitzsch, in: Allg. Zeitung des Judentums 85 (1922), 278; Die neuesten Hilfsaktionen für Delitzschs »Kampfschrift«, in: Refor. 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Ztg. 19 (1907), H. 27-30; 2 kräftige Irrtümer in Antisemitismus und Alldeutschtum: Im Deutschen Reich 27 (1922), 1-9; Islam und Christentum in ihrer gegenwärtigen Beziehung, in: Refor. 37 (1910); Israels und Babyloniens Stellung zur Prophetie, in: ZEvRU 15 (1903/04), 99-109; Israels Stellung in der Kulturgesch. des Altertums, in: Neue jüd. Monatshefte (1919), 312-319; Jahu oder Jaho?, in: OLZ 16 (1913), 107-114; Wie man vor 420 Jahren nach und in Palästina pilgerte, in: HlL (1902), 109-121; Ist Jahwe im AT irgendwo als Untergott gemeint?, in: ZAW 40 (1922), 68-74; Jahrwoche in Daniel 9,24-27, in: NKZ 11 (1900), 1003-1013; Jahwes Funktion in Gen 4 Ib, in: ZAW 32 (1912), 232-237; Das I-Jaqtul im Semitischen, in: ZDMG 51 (1897), 330-337; War »Jahve« eine kanaanäische Gottheit?, in: NKZ 13 (1902), 828-831; Ja-u und Jahu, in. ZAW 35 (1915), 45-52; Jeremiah von Anathoth, in: Der alte Glaube, 6. Jg., Nr. 11 (1904); Jeremia-Spruch 7,21-23 nach seinem Sinn, seiner kultusgeschichtl. Stellung und seinem geistesgeschichtl. Anlasse untersucht, in: ThStKr (1906), 327-393; Jesu Muttersprache, in: AELKZ 50 (1900); Josephs geschichtl. Wirklichkeit, in: Refor. 35 (1918); Zum 500jährigen Jubiläum der Anima als dt. Nationalkirche in Rom, in: Beilage zur Germania 16 (1906); Eine disharmonische Jubiläumsfeier, in: Beilage zur Allgemeinen Ztg. Nr. 243 (1902), 149; Das Judentum im Babel und Bibelkampf, in: Kirchl. Wochenschr. für evang. Christen 37 (1903), 581-585; Kain, in: Der Beweis des Glaubens (1901), 438-442; Kalenderfragen im althebräischen Schrifttum, in: ZDMG 60 (1906), 605-644; Im Kampf um das AT, 1.-4. Heft, 1. Glaubwürdigkeitsspuren des AT.s (1903), 2. Alttestamentl. Kritik und Offenbarungsglaube, Vortrr. gehalten im »Kursus für christl. Religions-Wissenschaft« zu Dortmund am 7. u. 8.X.1903 (1904), 3. Die Babel-Bibel-Frage und die wissenschaftl. Methode, zugl. Kritik von Delitzsch's IIIter Babel-Bibel-Schrift (1904), 4. Altoriental. Weltanschauung und AT, Letztes Hauptproblem der Babel-Bibel-Debatte, erörtert (1905), Gr. Lichterfelde-Berlin; Zum Kampf um das AT (gegen E. L. Schellenberg), in: AELKZ (1926); Zum Kampf um den Intellektualismus, in: NJKA (1906), 433-439; Kanon und Apokryphen. Eine geschichtl. Darstellung, in: Beiträge zur Förderung christl. Theologie (Reihe 1), Jg. 21, H. 6, Gütersloh 1917; Gegenwärtige Krankheit der alttestamentl. Theologie und Mittel zu ihrer Heilung, in: KZ 46 (1923), 65; Krieg und Religion, in: Dt. Wacht 10 (1916); Babylonische Kultur und alttestamentl. Ideenwelt, in: NKZ 11 (1910), 127-137, 437-458; Babylonische Kultur und alttestamentl. Ideenwelt, in: NKZ 12 (1911), 269-310; Babyloniens Kultur und die Weltgeschichte. Ein Briefwechsel, Gr.-Lichterfelde-Berlin (1902); Kulturfortschritt in bezug auf die Gestalt des ewigen Juden, in: Über Land und Meer 37 (1907); Kunst und Sittlichkeit, in: Der alte Glaube IV/4 (1901/02); Fünf arab. Landschaftsnamen im AT. Mit einem Exkurs über die Paradiesfrage, Berlin 1901; Hist.-krit. Lehrgebäude der hebr. Sprache, mit steter Beziehung auf Qimchi und die anderen Autoritäten ausgearb., Mit comparativer Berücksichtigung des Semitischen überhaupt, 3 Bde., Leipzig 1881-1897, repr. Hildesheim 1979; Die Leiden des Frommen im Spiegel des Buches Hiob, in: Kirchl. Wochenschr. für evang. Christen 42 (1902); Der Leidensgedanke in den messian. Weissagungen, in: Refor. 13 (1915); Litteratur der Hebräer und Babylonier, in: Der Grenzboten 62 (1903), 88-93; Neuere Lit. über Jesaia, in: ZEvRU (1902), 40-66; Litteratur über »Babel und Bibel«, in: Kath. (1902), 455-460, 551-555; Zur Litterarkritik der Prophetenschriften, in: ThLBl 46 (1898); Melchisedek, Ein Priester Gottes des Höchsten, in: EKZ 38 (1900); Mené, mené tekél upharsin, in: NKZ 12 (1901), 949-957; Der Menschensohn im Davidsbuch, in: NKZ 16 (1905), 904-928; Ist die Mesa-Inschrift ein Falsifikat?, in: ZDMG 59 (1905), 233-251; Mesa-Inschrift, Sprachgesch. und Textkritik, in: ZDMG 59 (1905), 743-756, vgl. ZDMG (1906), 703; Zur Methodik des hebr. Unterrichts, in: Monatsschr. für höhere Schulen (1909), 353-363; »Metrum« als Mittel der Textkritik in der althebr. Poesie, in: JBL 46 (1927), 331-343; Miscellen 3: Jorob'am, oder Jarob'am?, in: ZAW 34 (1914), 234-235; Miscellen 3: Zu I Sam 15,22, in: ZAW 36 (1916), 113-117; Miscellen 5: Israels »Vater im Himmel«, in: ZAW 32 (1912), 305-306; Der Mondgott bei den Hebräern, in: ZDMG 69 (1915), 283-288; Monismus, in: Dt. 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Steine des Anstoßes auf dem Wege zum Bibelglauben, allgem. verständl. unters., Neumünster in Holstein 1924; Stellung der Astrologie in der Kulturgesch., in: Daheim 57J. 11/12 (1920); Sterndeuterei bei den Babyloniern und Hebräern, in: Der alte Glaube 16 (1907); Stilistik, Rhetorik, Poetik in bezug auf die bibl. Lit., Komparativisch dargest., Leipzig 1900; Neuere Stimmen für und wider den Monismus, in: Refor. 23 (1908); Psycholog. Streifragen, in: Zukunft 18 (1897), 462-471; Neue Studien über Schrift, Aussprache und allg. Formenlehre des Äthiopischen, aus den Quellen geschöpft, komparativ und physiolog. erläutert, Leipzig 1877; Neueste Subjektivierung der bibl. Religion, in: Refor. 29 (1913); Die neueste Subjektivierung der bibl. Religion, in: Evang. Lehrerin (1921), 397; Hist.-Comparat. Syntax der hebr. Sprache, Schlusstheil des Hist.-Krit. Lehrgebäudes des Hebräischen, Leipzig 1897; Zur Syntax der Zahlwörter im AT, in: AJSL 18 (1901/02), 129-148; Friedrich Delitzsch's »Die große Täuschung«, krit. beleuchtet, (1. u. 2. Aufl. 1920), 3. Aufl., Gütersloh 1921; Der Talmud und der Stifter des Christentums, in: Refor. 49-51 (1908); Talmud und NT, in: BZSF 3/8 (1907); De la tendance moderne à poétiser l'Ancien Testament, in: RB (1903), 234-241; AT und die mod. Auslegungswissenschaft, in: MPTh 17 (1921), 149; AT und das christl. Glaubensleben, in: Refor. 50 ff. (1907); Hat das AT von Babel entlehnt?, in: AELKZ 38,39 (1912); Old Testament and Babylonien Language, in: Exp. (1914-B.), 97-115; AT und Sprache und Schrift, in: NKZ 24 (1913), 87-118; Theologie des AT.s, krit. und vergleichend dargest., 1. u. 2. Aufl., Stuttgart 1922, 3. u. 4. durchgehend vervollst. Aufl., Stuttgart 1923; Was sich neuerdings »Biblische Theologie vom AT« nennt, in: Sächs. Kirchenbl. (1921), 535; Der Fall Traub und angebl. sowie wirkl. Krankheiten der Landeskirche und Kritisierung der bezügl. neuesten Veröffentlichungen, Gütersloh 1912; Die Übertreibung der Hyperbel, in: NKZ 11 (1900), 729-740; Die Überwucherung des Status constructus-Gebrauchs im Semitischen, in: ZDMG 53 (1899), 521-524; Umwandlungsprozeß unserer Weltanschauung, in: Beil. zur Allg. Ztg. III/230. H. (1892); Spenglers Untergang des Abendlandes, bes. psycholog. und religionsgeschichtl. beurteilt, 2. mit Rücksicht auf Spengler Tl. 2. u. seinem neuesten Kritiker verm. Aufl., Langensalza 1923; Unterricht im Hebräischen, in: Monatsbll. für den kath. Religionsunterricht (1903), 60-62; Zur menschl. Urgesch., in: Beilage zur Allg. Ztg. 118 (1906); Bibl. Urgesch. im Lichte babyl. Ausgrabungen., Zur Reform des Religions-Unterrichtes an Lehrerbildungsanstalten, in: Neue Bahnen (1903), 218-225, 269-273; Ursprung der Sprache, Verhältnis von Tier und Mensch, in: BGl (1901), 101-109; Ein mod. jüd. Urteil über Paulus [v. 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Wechselbeziehung der beiden Wörter Jahweh und Jahu, in: ZAW 17 (1897), 172-179; Weissagung und Erfüllung, in: NKZ 17 (1906), 922-943; Weisheitslehre des AT.s, in: NKZ 27 (1916), 325-342; Weissagung und Gesch., in: Deutsch-evang. Bll. (1900), 472-483; Die messianischen Weissagungen des AT.s vergleichend, geschichtl. und exeget. behandelt, 2. u. 3. Aufl., Stuttgart 1925; Der doppelte Wellhausianismus im Lichte meiner Quellenforschungen., Ein Rückblick auf meine Mitarbeit im Gebiete der Sprach- und Religionswissenschaft, Gütersloh 1927; Der Wert der Himmelfahrt, in: Kirchl. Wochenschr. für evang. Christen 20 (1901); Altorientalische Weltanschauung und Gesch.schreibung, in: Reichsbote 31:52 (3.3.1903), 3. Beilage; Wie weit hat Delitzsch recht? Beantwortet durch krit. Beleuchtung des Teiles von Delitzschs »Die große Täuschung«, Berlin 1921; Hebräisches und aramäisches Wörterbuch zum AT, Mit Einschaltung und Analyse aller schwer erkennbaren Formen, Deutung der Eigennamen sowie der masoret. 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Ballard, Die Wunder des Unglaubens, Gr.-Lichterfelde-Berlin 1903; N. Rudnitzky, Die Bibel im Lichte der neuesten Ausgrabungen, 2. Aufl., Bonn 1922; RE II, 343 f.; RE V, 298 ff.; RE XVI, 564 ff.; RE XVIII, 379 f., 386 ff., 631 ff., 633 ff., 792 ff.

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Karen Engelken

Werkeergänzung:

Nation u. Religion. Luther u. Bismarck als deutsch-religiöse Charaktere?, in: Der Tag (Illustrierter Teil) Nr. 96, 22.2.1908, 1-3.

Letzte Änderung: 16.12.2004